1. Was ist Coding da Vinci?

Coding da Vinci ist ein deutschlandweit einzigartiges Veranstaltungsformat, das darauf zielt, das kreative Potenzial in unserem digitalen Kulturgut sichtbar zu machen und weiter zu entfalten. Vor diesem Hintergrund veranstalten regionale Teams bestehend aus Vertreter*innen von Kulturinstitutionen und Community-Partner*innen (Entwickler*innen, Gamer*innen, Webdesigner*innen, Künstler*innen, Kreative, “offene Datenliebhaber*innen”…) jedes Jahr ein bis zwei Kultur-Hackathons in verschiedenen Regionen Deutschlands.

7. Wer organisiert Coding da Vinci?

Die Coding da Vinci-Geschäftsstelle mit Sitz an der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main ist für die bundesweite Koordination zuständig. Ansprechpersonen in der Geschäftsstelle:

Philippe Genêt, Projektkoordinator
+49 69 1525-1847, philippe [at] codingdavinci.de

8. Ist Coding da Vinci kommerziell?

Nein. Die teilnehmenden Hacker*innen, Coder*innen, Designer*innen etc. entwickeln ihre Projekte ehrenamtlich und in ihrer Freizeit. Darum ist es für datengebende Institutionen bei Coding da Vinci auch nicht möglich, Anwendungen ausschließlich nach ihren Wünschen in Auftrag zu geben.
Eine (bezahlte) Zusammenarbeit zwischen Teilnehmenden und Institutionen nach dem Hackathon ist selbstverständlich möglich.

6. Wer finanziert Coding da Vinci?

Seit Beginn 2019 wird Coding da Vinci im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Zudem steuern auch die Gründungspartner digiS, Deutsche Digitale Bibliothek, und Wikimedia Deutschland eigene Mittel bei. Zuvor finanzierte sich das Projekt ausschließlich aus Eigenmitteln und Sachleistungen der Gründungspartner sowie in nicht unerheblichem Maße aus dem Engagement der regionalen Veranstaltungsteams.

3. Was ist das Besondere am Kultur-Hackathon Coding da Vinci?

Ein klassischer Hackathon ist eine Veranstaltung, bei der sich Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten treffen, um gemeinsam Softwareanwendungen zu entwickeln. Der Begriff „Hack“ (englisch für „technischer Kniff“) weist darauf hin, dass es darum geht, auf kreative, experimentelle und ungewöhnliche Weise Herausforderungen praktisch zu lösen. Normalerweise dauern Hackathons im Stile eines „Marathons“ meist nur einen Tag oder ein Wochenende.