13. Ich brauche eine bestimmte App/Anwendung. Kann ich diese im Rahmen von Coding da Vinci programmieren lassen?

Das Spannende an Coding da Vinci ist was sich aus der spontanen Zusammenarbeit der kreativ-technikaffinen Community mit den Datengeber*innen ergibt – der frische, der andere Blick der Teilnehmenden auf Ihre Daten. Die Coder*innen, Designer*innen und Kreativen bringen in aller Regel ihre eigenen, interessanten und überraschenden Ideen in den Hackathon ein. Es spricht zwar nichts dagegen, dass auch die datengebenden Kulturinstitutionen ihre Ideen formulieren, eine Umsetzung dieser Idee kann aber weder verlangt noch garantiert werden.

12. Warum kann ich keine NC-Lizenz verwenden?

Die Einschränkung "non commercial" (NC-Lizenz) wird oft aus der Befürchtung heraus verwendet, dass Kulturerbe durch Kommerzialisierung entwertet oder in falsche Kontexte gebracht werden könnte. Doch häufig hat die Verwendung dieser Lizenz unerwünschte Nebenwirkungen.

11. Was sind offene Lizenzen?

Offene Lizenzen erlauben die freie Nachnutzung von (digitalisierten) Werken. Mit den weithin und international gebräuchlichen Creative Commons (CC)-Lizenzen können Bilder, Texte, Videos und Audio-Inhalte einfach und rechtssicher für die Nachnutzung freigegeben werden. Die Nutzungsmöglichkeiten können unterschiedlich stark eingeschränkt werden.

Bei Coding da Vinci sind folgende CC-Lizenzen erlaubt:

4. Wie sollte ich mich auf Coding da Vinci vorbereiten?

Die regionalen Veranstaltungsteams und die Geschäftsstelle von Coding da Vinci unterstützen und beraten Sie mit Vorabgesprächen und Workshops bei der Auswahl, Aufbereitung und Präsentation geeigneter Datensets. Je nach regionaler Ausrichtung gibt es so genannte “Onboarding”- und/oder “Prepare your Data-Workshops” sowie Vorträge zum guten Gelingen von Präsentationen vor Publikum.

8. Was bringt mir die Teilnahme an Coding da Vinci, wenn meine Daten nicht zur Verwendung in einem der Projekte kommen?

Coding da Vinci stellt für ambitionierte Museen, Bibliotheken, Archive, Gedenkstätten und wissenschaftliche Sammlungen eine einzigartige Gelegenheit dar, im Dialog mit enthusiastischen und technikaffinen Kulturbegeisterten die eigenen digitalen Bestände aus anderer Perspektive zu betrachten, aktuelle Fragen an vertraute Objekte zu stellen, neue Zielgruppen und Interessierte kennenzulernen und natürlich Förder*innen für das digitale kulturelle Erbe zu gewinnen.