Kreativer Übermut trifft auf todernste Geschichten aus einem katholischen Kontext, gesammelt in den Datensätzen des Stadtmuseums Landsberg am Lech. Aus dieser Reibung ergab sich ein überaus erfolgversprechende Kombination, die mit dem auf der Toniebox-Technik basierenden Projekt "162 Ways to Die" beim Hackathon Coding da Vinci Süd 2019 sowohl den Publikumspreis als auch die Auszeichnung für den "funniest hack" einheimste. Das Stadtmuseum plant, die Installation nach den coronabedingten Schließungen in die neue Dauerausstellung zu integrieren.

Die Installation könnt ihr in diesen beiden Videos in Aktion erleben.

 

Während des Stipendiums ging es darum, aus der Einzellösung einen offenen Rahmen zu entwickeln, der es auch anderen Kulturinstitutionen erlaubt, ihre Geschichten anhand einer interaktiven Installation zu erzählen. Entsprechend änderte sich der Name der Projekts in "make things talk".

Den Weg von "162 Ways to Die" bis zu "make things talk" könnt ihr in diesem schönen und unterhaltsamen Blog nachverfolgen.

Entwickelt wurde ein Do-it-yourself-Starterkit, bestehend aus grundlegenden Hard- und vorkonfigurierten Softwarekomponenten, um eine individuelle, RFID-getriggerte Medienstation zu bauen. Besonders interessant sollte dies für kleinere Museen und Kulturerbehäuser sein, die wenig Budget zur Verfügung haben und mit "make things talk" ihre eigene Installation mit musealen Inhalten befüllen könnten.  

Das Starterkit präsentiert das Team von "make things talk" auf einer eigenen Website, auf der unter "DIY" auch eine fantastische Dokumentation auf alle wartet, die eine solche Station selbst nachbauen wollen.

Hier geht's zu makethingstalk.io

Stipendiumsbericht 

Entstanden ist das Projekt "162 ways to die" bei Coding da Vinci Süd 2019 mit Daten des Stadtmuseums Landsberg am Lech.

Stipendiaten:

Kelvyn Marte, kelvyn.marte [at] gmail.com

Georg Reil, georg.conrad.reil [at] gmail.com

 

zur Beschreibung des Hackathon-Projekts

zum verwendeten Datenset

"162 ways to die" auf github

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