Ergebnisse Coding da Vinci Preisverleihung

Coding da Vinci Berlin 2017: Die Gewinner. Fotograf: Wladimir Raizberg CC-BY 4.0

Coding da Vinci Berlin 2017: Die Gewinner. Fotograf: Wladimir Raizberg CC-BY 4.0

Auch 2017 hat Coding da Vinci wieder viele überraschende Ergebnisse hervorgebracht. Nach dem Ausflug in die Region mit Coding da Vinci NORD 2016 kehrte der Kultur-Hackathon 2017 wieder zurück nach Berlin und legte einen Schwerpunkt auf die Region Berlin Brandenburg. 19 namhafte Kulturinstitutionen aus Berlin und Umgebung stellten insgesamt 30 neue Datensätze für die neue Ausgabe zur Verfügung, woraus die 180 anwesenden Teilnehmer bei der Auftaktveranstaltung 25 Projektideen generierten.

Bei der heutigen Preisverleihung (2. Dezember 2017) im Jüdischen Museum Berlin präsentierten 15 Teams vollentwickelte technisch hoch ausgereifte Lösungen, die von Spielen über Apps bis hin zu VR- und AR-Realisierungen reichten und sowohl unsere Jury als auch die über 200 Besucher der Preisverleihung begeisterten. Damit setzt Coding da Vinci seine Tradition fort und beweist erneut, welches enorme Potential in offenen Kulturdaten steckt. Die Vertreter der datengebenden Institutionen zeigten sich durch die Bank beeindruckt von den teils unerwarteten, innovativen und überraschenden Anwendungen. Neugierig stiegen sie mit den Teams an den Projekt-Vorführtischen in vertiefte Gespräche ein.

Der Kultursenator von Berlin Klaus Lederer sagte: „Hier wird deutlich, welchen Wert es hat, digitales Kulturerbe zu digitalisieren und es in einem zweiten Schritt auch noch open zu machen.“

Bettina Gries vom Deutschen Technikmuseum sagte: „Das war das erste Mal, dass wir als Deutsches Technikmuseum Daten unter einer so freien Lizenz veröffentlicht haben. Diese entstandenen Projekte sind ein Segen für unser Haus. Wir werden sie weiter vorantreiben!“

Die als Teilnehmerin bei Coding da Vinci aktive Motion Desginerin Sabine Redlich sagte: “Ich war beeindruckt, wie viel man in so kurzer Zeit in einem spontan gegründeten interdisziplinären Team realisieren kann.”

5 Gewinner wurden von der fünfköpfigen Jury verkündet - über den 6. Gewinner entschied das Publikum: “Everybody’s Darling”, so hieß der Publikumspreis.

Und das sind die Gewinner:

Projekt Team Preis Kategorie
Berliner MauAR Peter Kolski, Maimi von Mirbach, Jörg Reichert, Gottfried von Recum Spektrum Berlin Workshop Gutschein im Wert von 100€ pro Person most technical
Bertuchs Bilderspiel Audrey Le Tiec, So Young Kim, Norman Mahendra, Niko Joop, Jakob J. Retman Freikarten für Re:publica, 2.-4. Mai 2018 best design
Haxorpoda Collective Michael Scheuerl, Falko Krause, Olivier Wagener Co-creation Workshop zur Innovativen Daten-visualisierung funniest hack
Exploring the Hidden Kosmos Petra Weschenfelder, Benjamin Schlüter, Carolin Otto 1 Jahr Farblab Basic Membership + 50€ Gutschein pro Person most useful
Marbles of Rememberance/Murmeln der Erinnerung Leonardo de Araújo, Nina Hentschel, Adrienn Kovács, Nicole Mayorga Museumskarte Classic Plus im Wert von 100€ pro Person out of competition
Skelex Lisa Ihde, Sebastian Schulz, Joana Bergsiek Kulturkarte Silber für Berlin im Wert von 100€ pro Person everybody's darling


Die Projekte und ihre ausführlichen Beschreibungen sowie Links zu den nutzbaren Lösungen befinden sich auf http://codingdavinci.de/projekte/

Im nächsten Jahr setzen wir unsere Arbeit an Coding da Vinci als Veranstalter fort. Es wird weitere Ausflüge in die Region geben: Vom 14. April bis zum 16. Juni findet Coding da Vinci Ost in Leipzig statt. Weitere Ausflüge sind in Vorbereitung.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden - für ihren großartigen Einsatz, für ihre Ideen und die Umsetzungen!

Für die Bereitstellung der Räume für die Abschlussveranstaltung danken wir dem Jüdischen Museums Berlin. Das engagierte Publikum tat sein Übriges, um den Tag zu einem tollen Erfolg für das Gesamtprojekt Coding da Vinci werden zu lassen.

Die positiven Reaktionen der Kulturinstitutionen, die tollen Projektideen und der gemeinsame Schaffensprozess aller Beteiligten zeigen, wie attraktiv frei nutzbare Kulturdaten sind. Sie nützen letztendlich nicht nur den Entwickler/innen, den Designer/innen und Kulturinstitutionen - sondern bereichern unsere Gesellschaft auf vielfältige Weise.