Daten

Diese Kulturdaten und Inhalte stehen unter einer offenen Lizenz und sind daher für jede Person frei nutzbar. Die Daten können in der Auswahl gefiltert oder komplett angezeigt werden. Auf der Suche nach ergänzenden, offenen Datensets? Hier lang.

Dieses Jahr nehmen 33 Kulturinstitutionen aus ganz Deutschland an Coding da Vinci teil - das sind doppelt so viele wie im letzten Jahr.

Wir danken allen teilnehmenden Einrichtungen, die durch die Bereitstellung dieser Daten zur kulturellen Bildung beitragen, Kreativität und freies Wissen fördern.

Kulturinstitutionen, die 2015 an Coding da Vinci teilnehmen:

Abteilung Kulturelles Erbe - Stadtarchiv Speyer

Stadtarchiv Speyer Nachlass Karl Lutz

Fotografien aus dem Ersten und vor allem Zweiten Weltkrieg, hauptsächlich von der Ostfront und Italien. Alltag und Kriegsgeschehen werden gleichermaßen abgebildet.

Der Fotonachlass von Karl Lutz umfasst ca. 5.000 Fotografien auf unterschiedlichem Trägermaterial. Die enthaltenen Negative, Dias, Glasplatten und Abzüge sind weitestgehend digitalisiert. Dabei wurden auch Rückseitenvermerke und Notizen aufgenommen. Die Fotosammlung bietet Motive unterschiedlichster Art. Neben zahlreichen Aufnahmen, die den Alltag der Menschen in den Kriegsgebieten darstellen und typischen Motiven aus dieser Zeit, wie Panzer und Schützengräben, findet man Porträt­, Gruppen­ und Landschaftsaufnahmen. Bemerkenswert an diesem Bestand ist die Sichtweise eines Fotografen, der von Beruf Archivar ist. So hatte Karl Lutz kein Interesse daran, Bilder zu Propagandazwecken aufzunehmen, sondern fotografierte aus der Sicht des aufmerksamen Beobachters. Davon zeugen auch spezielle Bildmotive, wie zum Beispiel eine Serie von Straßen­ und Hinweisschildern. Auch die professionelle Beschriftung der Bilder ist eher ungewöhnlich. Die Bilder sind datiert, weitere Informationen konnten teilweise durch Vermerke und Recherchen der Bearbeiter erschlossen werden. Der gesamte Bestand samt Metadaten wird für Coding Da Vinci zur Verfügung gestellt. Lediglich einige private Familienfotografien wurden herausgenommen.

Namensnennung
Stadtarchiv Speyer
Lizenz
CC-BY-SA
Dateityp
XML JPEG
Jahr
2015
Links
Metadaten
Fotos
Datenpräsentation

Bayerische Staatsbibliothek

Bayerische Staatsbibliothek

Titeldaten und Bestandsnachweise der Bibliotheken in Bayern, Berlin und Brandenburg

Der Gemeinsame Verbundkatalog der wissenschaftlichen Bibliotheken Bayerns, Berlins und Brandenburgs enthält die Metadaten aller dort verfügbaren Medien. Die Daten der rund 26 Mio. Titel umfassen grundlegende bibliographische Informationen wie Autoren, Titel und Erscheinungsjahre, aber auch deren sachliche und klassifikatorische Erschließung. Zusätzlich sind die im Verbundkatalog vorhandenen Bestandsnachweise nutzbar. Mit ihnen können Sie abfragen, in welchen Bibliotheken die Medien erhältlich sind. Die Daten sind mit zahlreichen Links auf weitere Linked Open Data­ Angebote versehen:­

  • Gemeinsame Normdatei (u.a. sachliche Erschließung mit Schlagworten, Personennormdaten zu Urhebern und Beitragenden)­
  • Dewey Decimal Classification (klassifikatorische Erschließung mit der DDC)­
  • Titelaufnahmen in den anderen deutschen Verbünden­ Bibliotheks­ Metadaten auf lobid.org (u.a. Geokoordinaten und Adressen der Bibliotheken)
Die verwendeten Prädikate folgen den Empfehlungen der DINI AG KIM Titeldaten, die die deutschen Bibliotheksverbünde gemeinsam erstellt haben und umsetzen. Die Daten liegen als RDF vor, so dass u.a. alle verlinkten Daten direkt zusammen mit dem angebotenen Datenset verwendbar sind. Die B3Kat-­Daten können sie im Format RDF/Turtle von https://lod.b3kat.de/doc/download herunterladen, oder über http://lod.b3kat.de/sparql abfragen.

Namensnennung
Bayerische Staatsbibliothek
Lizenz
CC0
Dateityp
RDF-Turtle
Jahr
2015
Links
Metadaten Legende
Metadaten
Schnittstelle
Schnittstellenbeschreibung
Datenpräsentation

Berlinische Galerie

Berlinische Galerie Sammlung Thiede

Kunst um 1900, Berliner Secession, Sammlung Dr. Jörg Thiede

Die Berlinische Galerie erhielt 2014 eine umfangreiche Zustiftung von 87 Gemälden und Zeichnungen der „Dr. Jörg Thiede-Stiftung“ sowie weitere 8 Werke aus der Privatsammlung Dr. Jörg Thiede. Der Sammlungsschwerpunkt liegt auf der „Berliner Secession“ und deren Vorläuferorganisation, der 1892 in Berlin gegründeten Künstlergruppe „Vereinigung der XI“. Unter anderem beinhaltet die Sammlung Arbeitenvon Max Liebermann, Anton von Werner, Walter Leistikow, Lesser Ury, Franz Skarbina, Julie Wolfthorn und Carl Saltzmann. Der Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmer Dr. Jörg Thiede (*1938 in Berlin) gründete 1998 zusammen mit seiner Frau die gemeinnützige Dr. Jörg Thiede-Stiftung, derer einen Großteil seiner Sammlung übertrug. 2004 erwarb er für die Stiftung die Villa Hamspohn in unmittelbarer Nachbarschaft der Liebermann-Villa am Wannsee. Nach umfassender Sanierung war die Villa seit 2006 mit dem größten Teil der Kunstsammlung für die Öffentlichkeit zugänglich. Ende 2013 wurde die gemeinnützige Dr. Jörg Thiede-Stiftung aufgelöst. Auf Wunsch des Stiftungsvorstands der Dr. Jörg Thiede Stiftung ging die Kunstsammlung am 14.1.2014 als Zustiftung an die Berlinische Galerie. Die 66 aus der Erschließungsdatenbank ausgewählten Datensätze aus der Sammlung Thiede sind alle mit Abbildungen versehen und enthalten Angaben zu Künstlern, Datierung, Technik und Maßen. Zusätzlich wurden zu den Personendaten auch die jeweilige URL der Gemeinsamen Normdatei (GND) erfasst.

Namensnennung
Berlinische Galerie - Zustiftung der Dr. Jörg Thiede-Stiftung
Lizenz
CC-BY-SA 3.0
Dateityp
LIDO-XML JPEG
Jahr
2015
Links
Metadaten
Fotos
Datenpräsentation
Berlinische Galerie Sammlung Hausmann

Briefe und Texte aus dem Nachlass von Raoul Hausmann (Dadaismus, Bauhaus, Konstruktivismus, Liebe, Sexualität, Fotografie, Fotomontage, Optik, Optophonetik, Tanz)

Das Konvolut von ausgewählten Briefen und Texten aus dem Nachlass des Künstlers Raoul Hausmann dokumentiert den gedanklichen Austausch des selbsternannten "Dadasophen" mit Zeitgenossen. Darunter sind Johannes Baader, Adolf Behne, Otto Freundlich, Werner Gräff, Franz Jung, Ludwig Mies von der Rohe, Lázló Moholy-Nagy, Hans Richter, Franz Roh, Kurt Schwitters, Arthur Segal und Franz Wilhelm Seiwert. In den Dokumenten (u.a. Manuskripte) kommen Dada Zürich und Dada Berlin zur Sprache, Liebe und Sexualität, Bauhaus und Konstruktivismus, Fotografie, Fotomontage und Film, Optik und Optophonetik, Tanz und Männerkleidung, die utopischen Entwürfe einer biodynamischen Naturanschauung und biogenetischen Psychologie. Die weit gefächerte Thematik reflektiert die Erschütterungen und Leitgedanken des ersten Jahrhundertdrittels: das Desaster des ersten Weltkriegs, die Suche nach einem neuen Menschenbild und nach neuen Formen des Zusammenlebens, die umwälzenden Entdeckungen der Psychoanalyse und der Physik und die Schatten, die der Nationalsozialismus wirft. Raoul Hausmann, der 1920 Dada zum „Scharfrichter der bürgerlichen Seele“ ernannte, erscheint selbst als Scharfrichter sui generis, der die offizielle Politik, Kultur, Wissenschaft und die Künstlerkarrieren seiner erfolgreichen Kollegen in der Weimarer Republik mitsatirische Schärfe verurteilt. Die 186 aus der Erschließungsdatenbank ausgewählten Datensätze aus dem Nachlass Raoul Hausmann erhalten neben Angaben zu Korrespondenzpartnern und Datierungen auch Scans sowie die kompletten Transkriptionen der Briefe und Manuskripte. Zusätzlich wurden zu den Personendaten auch die jeweilige URL der Gemeinsamen Normdatei (GND) erfasst.

Namensnennung
Berlinische Galerie - Nachlass Raoul Hausmann
Lizenz
CC-BY-SA 3.0
Dateityp
METS/TEIXML JPEG
Jahr
2015
Links
Metadaten
Fotos
Datenpräsentation
Ostberliner Fotoarchiv

Ostberliner Fotoarchiv

Das Fotoarchiv der ehemaligen Ostberliner Magistratsverwaltung für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr besteht aus Schwarzweiß-Kontaktfotografien von Originalnegativen. Nach Bezirken, Bauaufgaben und Themen gegliedert, wurde hier die Baugeschichte Ostberlins festgehalten. Der Bestand gilt heute als umfassendstes Dokument der dortigen Architektur- und Stadtentwicklung.

Für Coding da Vinci hat die Berlinische Galerie einen Teil von 200 Archivumschlägen und Karteikarten aus dem umfangreichen Gesamtbestand des Ostberliner Fotoarchivs ausgewählt. Es handelt sich hierbei um Aufnahmen von Bauprojekten am Alexanderplatz, entlang der Karl-Marx-Allee, Unter den Linden und auf der Fischerinsel aus der Zeit von Oktober 1962 bis Juni 1975.

Namensnennung
Gisela Dutschmann, Berlinische Galerie
Lizenz
CC-BY
Dateityp
XLS JPEG
Jahr
2014
Links
Metadaten
Fotos

Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem

Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem

Getrocknete Pflanzenbelege

Das Herbarium des BGBM wurde 1819 gegründet und ist mit 3,6 Millionen getrockneten und konservierten Pflanzenbelegen heute das größte Herbarium in Deutschland. Neben den Blütenpflanzen bewahrt das Herbarium Sammlungen von Algen, Moosen, Farnen, Pilzen und Flechten. Ergänzt werden sie durch Sondersammlungen von Früchten, Samen, Holzproben, Gallen, Pflanzenprodukten und eine Nasspräparatesammlung. Seit dem Jahr 2000 werden Belege des Herbariums hochauflösend digitalisiert und im Internet verfügbar gemacht sowie an internationale Forschungsnetzwerke wie BioCASe und GBIF geliefert.

Derzeit sind 200,000 Belege digital über das Web verfügbar. Die Metadaten liegen in RDF/XML vor, die Digitalisate über einen Imageviewer in hoher Auflösung sowie als JPEGs in mittlerer Auflösung:

  • Über die Basis-URL erhält man Zugriff auf einen Katalog aller verfügbaren Objekte (g-zipptes RDF/XML-Dokument). Für jedes Objekt sind Titel sowie eine URL aufgeführt, z.B. „Loranthus tubulosus Willd.“.
  • Öffnet man diese URL in einem Browser, wird das Objekt in einer für Menschen geeigneten Art präsentiert: Man kann das Bild betrachten, zoomen, drehen usw. sowie sich die Metadaten anschauen,
  • Nutzt eine Software diese URL, erhält sie die Metadaten im maschinenlesbaren RDF-Format.
  • Die Digitalisate sind über den Imageviewer hinaus auch komplett als JPEG verfügbar, die URL zum Bild findet sich im Feld associatedMedia der Metadaten (Beispiel).
Namensnennung
Röpert D. (ed.): Digital specimen images at the Herbarium Berolinense.
Lizenz
Bilder: CC-BY-SA 3.0
Metadaten: CC0
Details
Dateityp
RDF-XML JPEG
Jahr
2015
Links
http://herbarium.bgbm.org/object
Datenpräsentation

Computerspielemuseum

Computerspielemuseum

Computer- und Videospiele, Spielkonsolen

Computerspiele sind ein bedeutsamer Bestandteil unserer zunehmend durch digitale Technologien geprägten Kultur. Das Computerspielemuseum setzt sich aktiv dafür ein, die Kultur und Geschichte von digitalen Spielen einem breitem Publikum mit Hilfe von Ausstellungen, medienpädagogischen Angeboten, Veranstaltungen und Publikationen zu vermitteln. Ziel ist es, das Verständnis von digitalen interaktiven Unterhaltungsmedien zu vertiefen und so die Medienkompetenz zu erhöhen. Im Bewusstsein dieser gesellschaftlichen Verantwortung bietet das Computerspielemuseum vergünstigte Zugangsbedingungen für Heranwachsende, Erwerbslose, Familien und Schulklassen. Des Weiteren sammeln und bewahren wir Computerspiele, die benötigte Computertechnik und andere, mit der Computerspielekultur verbundene Artefakte, um heute und in Zukunft ein besseres Verständnis unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Oberstes Ziel dabei ist eine gute Erschließung und Beschreibung, um einen möglichst breiten und geregelten Zugang zu diesem Ausschnitt unseres digitalen Erbes zu ermöglichen. Um die Bedingungen der Vermittlung, Sammlung, Erschließung und Bewahrung von Computerspielen zu verbessern, ist das Computerspielemuseum regelmäßig Initiator und Partner wissenschaftlicher Projekte. Um deren Ergebnisse möglichst breit und vielfältig nutzbar zu machen, hat sich das Computerspielemuseum zur Einhaltung der Kriterien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet.

Namensnennung
Computerspielemuseum
Lizenz
Bilder: CC-BY-SA 3.0
Metadaten: CC0
Dateityp
LIDO-XML JPEG DDB-API
Jahr
2015
Links
Metadaten:API der DDB
Bilder
Datenpräsentation

Deutsche Digitale Bibliothek

DDB Logo

API der DDB

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) vernetzt die digitalen Bestände der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen und macht sie zentral zugänglich, für menschliche Nutzerinnen und Nutzer in Ihrem Portal und für maschinellen Zugriff über ihr API.

Die Deutsche Digitale Bibliothek arbeitet spartenübergreifend, ihre Partner sind Archive, Bibliotheken, Denkmalämter, Forschungseinrichtungen, Mediatheken und Museen. Zur Zeit - Stand April 2015 - umfasst die DDB über 12 Millionen Datensätze von 188 datengebenden Einrichtungen. Jeden Monat kommen neue Datengeber hinzu. Von den bei Coding da Vinci teilnehmenden Kultureinrichtungen ist die Hälfte mit ihren Daten in der DDB vertreten.

Ein Datensatz in der Deutschen Digitalen Bibliothek besteht aus Metadaten und, in der Hälfte der Fälle, aus Bild-, PDF-, Audio- oder Videodateien, die eine Vorschau auf das beim Datengeber verfügbare Digitalisat bieten. Das interne Metadatenformat der DDB ermöglicht die semantische Verknüpfung der Datensätze sowohl untereinander, beispielsweise über Personen, die als Schöpfer oder Gegenstand von Werken vorkommen können, als auch mit externen Datenbanken wie der Gemeinsamen Normdatei oder der Wikipedia. Alle Datensätze enthalten maschinenlesbare Rechteauszeichnungen, die die rechtskonforme Weiterverwendung der in der DDB verzeichneten digitalen Objekte ermöglichen. Die Metadaten in der Deutschen Digitalen Bibliothek stehen grundsätzlich unter der CC0-Lizenz, bei ca. 140.000 Objekten gibt es umfangreichere Beschreibungstexte, deren urheberrechtlicher Status nicht mit vertretbarem Aufwand geklärt werden kann und die deshalb nicht über das API ausgeliefert werden.

Eine detaillierte Dokumentation des API inklusive einiger Codebeispiele findet sich auf api.deutsche-digitale-bibliothek.de/doku. Komplette Beispielanwendungen des API finden sich u.a. im github-Repositorium der Deutschen Digitalen Bibliothek, darunter eine kartenbasierte Suche in der DDB und der von Studenten der FU Berlin adaptierte Public Domain Calculator. Weitere Beispiele sind der Twitter-Bot DDB Katzen und eine interaktive Visualisierung der DDB-Bestände durch die FH Potsdam. Auch bei Coding da Vinci 2014 sind mehrere auf dem DDB-API aufsetzende Projekte entstanden, z.B. der JavaScript-WrapperDDBRest, die Kulturchronologie und Mnemosyne.

Namensnennung
Deutsche Digitale Bibliothek
Lizenz
Mediendateien: verschiedene offene Lizenzen (Details)
Metadaten: CC0
Dateityp
XML JSON EDM
Jahr
2015
Links
Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek
API-Dokumentation
API-Nutzungsbedingungen
github-Repositorium
Weiterführende Links
Beschreibung des intern verwendeten Metadatenstandards EDM
weitere Metadatenstandards der DDB

Deutsche Nationalbibliothek

Kriegssammlung der Deutschen Bücherei 1914-1918

Die Kriegssammlung der damaligen Deutschen Bücherei entstand 1914 zeitgleich mit anderen Weltkriegssammlungen innerhalb des Deutschen Reichs. Aufgabe der „Kriegsstelle“ war die Sammlung der Kriegsdrucksachen im weitesten Sinne. Dazu gehörten neben Büchern, Broschüren, Zeitungen und Karten auch Plakate, Flugblätter, Einblattdrucke, Fotos, Notgeld und Lebensmittelmarken. Inhaltlich wurde die Kriegssammlung in einem gesonderten Zettelkatalog mit ca. 40.000 Titelkarten erschlossen. Die dafür verwendete Weltkriegssystematik umfasst 20 Hauptgruppen und 1.352 Untergruppen. Die heute noch vorhandenen Drucksachen im Bestand der Deutschen Nationalbibliothek wurden durch ein Projektteam gesichtet, erschlossen, zum Teil digitalisiert und virtuell zu einer Sammlung zusammengefasst.

Die Sammlung enthält neben Referenzen zur GND (Gemeinsamen Normdatei) auch 1.043 gemeinfreie Digitalisate darunter Monografien, Plakate, Einblattdrucke, Ehrendoktorurkunden und Flugblätter. Für ca. die Hälfte liegen OCR Daten in Form von TXT und XML vor.

Informationen zur zusätzlichen SRU-Schnittstelle: http://www.dnb.de/DE/Service/DigitaleDienste/SRU/sru_node.html

Für die SRU-Schnittstelle wird ein Access-Token für den Veranstaltungszeitraum bis zum 16. Juli 2015 zur Verfügung gestellt.

Die Digitalisate sind immer unter dem Archiv-Link in Zusammenhang mit dem Identifier (IDN) abruf- und downloadbar http://d-nb.info/[IDN]/34 (führt zum ZIP-Container)

Namensnennung
Deutsche Nationalbibliothek
Lizenz
Bilder: Public Domain
Metadaten: CC0
Dateityp
MARC-21XML TIFF RDFXML Turtle CSV
Jahr
2015
Links
Metadaten
Datenpräsentation

Deutsches Buch und Schriftmuseum

Netzwerk Buch: Die Sammlung umfasst ca. 2000 Firmen des Leipziger Buchgewerbes aus dem Jahre 1913, deren Zugehörigkeit zu verschiedenen Branchen und deren Firmenadressen.

Die Datensammlung stellt ein vollständiges Exzerpt aller für das Buchgewerbe relevanten Firmenadressen aus dem Leipziger Adressbuch von 1913 dar. Die Zusammenstellung sollte in den 90er Jahren für eine interaktive Medienstation genutzt werden. Dieses Ziel konnte aus unterschiedlichen Gründen nur als statischer Kartentisch umgesetzt werden (nicht interaktiv, nicht medial, keine unterschiedlich farbigen Leuchtpunkte für die einzelnen Gewerbe, keine georeferenzierenden Daten, keine Zeitschnitte usw) – dennoch war der Kartentisch in der Ausstellung zur Geschichte der Buchstadt Leipzig einer der Attraktionspunkte, entpuppen sich Karten doch immer noch als großartige Geschichtenerzähler. Das eigentliche Potential der Daten, die in einer MS­ Access­ Datenbank konvertiert vorliegen, wurde damit aber nicht annähernd ausgeschöpft. Denkbar wäre ein Geo­informationssystem mit historischer und moderner Stadtkarte und Suchfunktion für die einzelnen Firmen ergänzt um Perma­Links (zur GND) und historisches Bildmaterial (z.B. Wikimedia, Museumsbestände, heutige Ansichten). Die Daten habend das Zeug, zu einem webbasiertes Geo­Informationssystem weiterentwickelt zu werden. Das Jahr 1913 ist nicht zufällig gewählt, sondern für die Stadt Leipzig in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung: Zum einen kann das Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs als absoluter Höhepunkt der Entwicklung der Buchstadt Leipzig angesehen werden, in der im folgenden Jahr die erste Weltausstellung auf deutschem Boden stattfindet. In den vorangegangenen Jahrzehnten hat Leipzig wie kaum eine andere Stadt von der Industrialisierung profitiert und seinen Weltruhm als Stadt des Buches etabliert, in der – um nur eines von zahllosen Beispielen zu nennen ­1912 Franz Kafka Ernst Rowohlt trifft und hier sein Bücherleben beginnt. Zum anderen ist es das Gründungsjahr der Deutschen Bücherei Leipzig (heute Deutsche Nationalbibliothek, deren Abteilung das DBSM ist).

Namensnennung
Deutsches Buch und Schriftmuseum
Lizenz
CC0
Dateityp
XML
Jahr
2015
Links
Metadaten
Datenpräsentation

Deutsches Filminstitut - DIF

30 Amateurfilme des frühen 20. Jahrhunderts; darunter Aufnahmen zum Alltag der Familie Neubronner sowie Aufnahmen zu Sketchen mit eigener Bühne als auch Aufnahmen zu historischen Ereignissen

Der Kronberger Apotheker und Erfinder Julius Neubronner (1852-1932) war einer der ersten, der in der Rhein-Main-Region Filme drehte. Im Jahre 1903 erwarb er seine erste Kamera, eine „Kino“, die die Dresdner Foto-Firma Ernemann herstellte. Mit ihr nahm er historische Ereignisse auf und hielt den Alltag seiner Familie fest. Julius Neubronner drehte aber auch kleine Sketche, von ihm selbst mit seiner Familie auf einer im Garten seines Hauses errichteten Bühne in Szene gesetzt.

Namensnennung
Deutsches Filminstitut - DIF
Lizenz
Metadaten:CC0
Mediendateien:CC-BY-SA
Dateityp
XML
Jahr
2015
Links
Metadaten und Videos
DDB
Datenpräsentation

Deutsches Museum

Deutsches Museum Klavierrollen

Die Notenrollen für selbstspielende Klaviere des Deutschen Museums

Ende des 19. Jahrhunderts kamen die ersten selbstspielenden Klaviere auf den Markt, die von Notenrollen gesteuert wurden. Bald darauf gab es eine Vielzahl verschiedener Systeme und Anbieter. Als Zentren bildeten sich die USA und Deutschland heraus. In der Sammlung des Deutschen Museums befinden sich heute über 3.000 Notenrollen unterschiedlicher Systeme aus dem Zeitraum von 1905 bis 1935, darunter Originalaufnahmen von Claude Debussy, Edvard Grieg, Max Reger und Richard Strauss sowie bedeutender Pianistinnen und Pianisten wie Wilhelm Backhaus, Teresa Carreño, Vladimir Horowitz, Carl Reinecke und Artur Schnabel. Die Notenrollen des Deutschen Museums wurden seit Januar 2013 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt erschlossen und digitalisiert. Hierzu wurden zentrale Beschreibungsparameter der Notenrollen in einer Datenbank erfasst, die Daten normiert und die Rollen fotografisch dokumentiert. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Sommer 2015 im Internet präsentiert. Das geplante Verzeichnis soll eine Grundlage bilden für ein überregionales Nachweisinstrument zur Erschließung eines Quellenbestandes, der sich auf viele Museen, Bibliotheken, Forschungsinstitute und Rundfunkanstalten verteilt. Die intensive Beschäftigung mit Notenrollen und der darauf gespeicherten musikalischen Parameter wirft zudem weiterführende Forschungsfragen zu Interpretation und Authentizität von Musik und ihrer Reproduktion auf. Die Daten umfassen Angaben zu den Herstellern, den Komponisten, den Interpreten, die anhand der Gemeinsamen Normdatei (GND) normiert wurden. Die Identifikationsnummern der GND sind in den Daten vorhanden. Orts- und Zeitangaben sind innerhalb des Bestandes einheitlich, referenzieren aber nicht auf Normdaten. Neben den üblichen musealen Angaben wie Inventarnummer sind auch die Namen der Stücke, die in den Notenrollen enthalten sind, sowie freie Schlagworte, die eine thematische Recherche ermöglichen, erfasst. Alle Texte auf den Notenrollen und den Verpackungen wurden ebenfalls in die Daten übernommen. Von jeder Notenrolle ist eine standardisierte Gesamtaufnahme vorhanden. Weitere Detailaufnahmen zeigen die Anfänge der Notenrollen, Details der Verpackungen und spezifische Besonderheiten einer Rolle. Weitere Informationen zum Bestand und zum Projekt findet man unter: http://www.deutsches-museum.de/ausstellungen/musikinstrumente/projekte/notenrollen/

Namensnennung
Deutsches Museum
Lizenz
CC-BY-SA 4.0
Dateityp
LIDO-XML JPEG
Jahr
2015
Links
Metadaten
Bilder
Datenpräsentation

UPDATE 7. Mai 2015: Es stehen jetzt Komplettdigitalisate für zwei Notenrollen
  • ein Sing-Along für das Solo der Manon aus Akt II von Puccinis „Manon Lescaut” (Inv.Nr. 1993-235T004)
  • Edward Grieg spielt seine eigene Komposition: Schmetterling Op. 43, No. 1 (Inv.Nr. 2006-618)
zur Verfügung.
Sie können als JPG oder TIFF hier heruntergeladen werden.

Dokumentationszentrum NS-­Zwangsarbeit

Zwangsarbeiterlager in Berlin

Die Vorliegende Datenbank ist noch immer ein „Work in Progress“. Im Rahmen der Forschungsarbeit in Vorbereitung zur Dauerausstellung des Dokumentationszentrums NS­Zwangsarbeit wurden alle bekannten Lagerstandorte noch einmal geographisch verifiziert. Die verifizierten Standorte finden sich in der Datei Die Arbeit ist noch nicht abgeschlossen. Im Bereich „Camp Old“ befinden sich unsere Ausgangsdateien. Geotags sind,soweit wir die Standorte bereits verifizieren konnten vorhanden. Wir dokumentieren hiermit das Ausmaß, das zivile Zwangsarbeit in Berlin hatte. Die Freigabe beschränken wirderzeit auf Berlin, weitere Daten sind allerdings vorhanden.

Namensnennung
Dokumentationszentrum NS-­Zwangsarbeit
Lizenz
CC-BY-SA 4.0
Dateityp
CSV
Jahr
2015
Links
Metadaten

Ernst-Haeckel-Haus der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Ernst-Haeckel-Haus

Das Ernst-Haeckel-Haus der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat ein ganz spezifisches Profil. Historisch gewachsen ist die Doppelfunktion als Museum und als wissenschaftshistorisches Universitätsinstitut mit angeschlossenen Archiv- und Sammlungsbeständen. Ein neuer Sammlungsschwerpunkt ist die Experimentelle Wissenschaftsgeschichte.

Die Sammlung Experimentelle Wissenschaftsgeschichte des Ernst-Haeckel-Hauses umfasst derzeit 31 Instrumente. Als Ergebnis eines studentischen Seminars kann die Sammlung im Portal museen.thueringen.de präsentiert werden.

Die Metadaten der Instrumentensammlung liegen im LIDO XML Format vor und sind unter CC-BY-SA Lizenz verfügbar. Die Sachbegriffe, die Personen und Körperschaften und die Orte enthalten jeweils URIs auf die GND der Deutschen Nationalbibliothek. Die Sachbegriffe sind außerdem auf den AAT-LOD Dienst von Getty gemappt. Die Orte haben zusätzlich Verknüpfungen nach Geonames und zu dem TGN von Getty.

Namensnennung
Ernst-Haeckel-Haus der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Lizenz
CC-BY-SA
Dateityp
LIDO-XML JPEG DDB-API
Jahr
2014
Links
Bilder: JPGs mit max. 1600 Pixeln und Link auf den myCore Viewer der ThULB Jena
Metadaten: DDB API

Ethnologisches Museum Berlin

Für den Hackathon haben wir zwei mögliche Themenschwerpunkte ausgesucht. Der erste wären die Tagore-Sammlungsobjekte, zu denen wir CT-Daten, 3D-Modelle, Fotos und Metadaten vorliegen haben. Der zweite Schwerpunkt läge auf der Bestimmung von Musikinstrumenten. Fast alle unserer 3000 Instrumente sind fotografisch erfasst und zu einigen gibt es ergänzend Audio- und Videofiles.

Signatur
hausinterne Identifikationsnummer, die über die besitzende Abteilung und die regionale Herkunft Auskunft gibt
Sachbegriff
Einordnung des Instruments in das Klassifikationssystem von Hornbostel&Sachs
Titel
einheimische Bezeichnung des Instruments
Geografischer Bezug
Information über die Herkunft des Instruments

Die Datensätze tragen jeweils die Signatur des Objektes (zum Beispiel I_C_7722), so dass Fotos, Metadaten, etc einander zugeordnet werden können.

Unter den folgenden Links kann man sich die Datensätze zu den Instrumenten komplett ansehen (Foto, Metadaten und wenn vorhanden Audio/Video), indem die Signatur in das Suche-Feld eingegeben wird: http://www.smb-digital.de, http://www.mimo-db.eu

Fotografien: JPG, die Fotos sind jeweils nach den Urhebern in Alben sortiert: https://www.flickr.com/x/t/0115002/photos/121003427@N03/

Videos: MPG, Urheber Andreas Richter: https://offenedaten.de/de/dataset/video-em-spk

Audios: MP3, Urheber Andreas Richter: https://offenedaten.de/de/dataset/audio-em-spk

3D-Modelle: PLY, Urheber Dana Freyberg, Verena Höhn & Andreas Richter: https://offenedaten.de/de/dataset/3d-modelle-sammlung-tagore

Link Metadaten: XLS, Stiftung Preußischer Kulturbesitz: https://offenedaten.de/de/dataset/metadaten-vii
https://offenedaten.de/de/dataset/metadaten-ic

Namensnennung
(siehe Datenzusatz)
Lizenz
CC-BY
Dateityp
JPEG XLS PLY MP3 MPG
Jahr
2015
Links
Datenpräsentation

GRIPS Theater Berlin

GRIPS Theater Spielplan

Politische Karikatur für Kinder

Das GRIPS Theater hat mit seinen Theaterstücken für Kinder Maßstäbe gesetzt. Es zeigte, dass Kinder die Auseinandersetzung mit der realen Lebenswelt nicht nur zumutbar, sondern ein großer Spaß sein kann. Der Zeichner und Karikaturist Rainer Hachfeld hat über Jahrzehnte hinweg mit seinen Zeichnungen die Arbeit des GRIPS Theaters begleitet. Er gestaltete die Coverzeichnungen der monatlich oder zweimonatlich erscheinenden Spielpläne und einige Plakatmotive. Die Zeichnungen sind exemplarische Beispiele für politische Karikatur für Kinder. Anarchistisch, spielerisch, lustig und realitätsbezogen. Sie zeigen eine neue Aktualität der Kinderkarikatur. Die Mediendateien bestehen aus Scans der Spielplan-Cover-Seiten. Die Metadaten enthalten Name, Lizenzangaben und Erscheinungsdaten sowie einzelne Bemerkungen zu den Scans.

Namensnennung
Rainer Hachfeld | GRIPSTheater Berlin)
Lizenz
CC-BY
Dateityp
CSV
Jahr
2015
Links
Metadaten
Bilder
Datenpräsentation
Datenpräsentation Zusatz

Gemeinsame Normdatei

Die Gemeinsame Normdatei (GND) ist eine Normdatei für Personen, Körperschaften, Veranstaltungen, Geografika, Sachbegriffe und Werke. Die GND-Datensätze enthalten beschreibende Metadaten und verschiedene Benennungen und Relationen zu anderen Entitäten, um sie eindeutig zu identifizieren und für das Retrieval zur Verfügung zu stellen.

Die GND wird in Bibliotheken für die Erschließung bzw. zur Normierung von Sucheinstiegen zu bibliografischen Ressourcen und anderen Objekten eingesetzt, zunehmend aber auch in anderen Kultureinrichtungen wie Archiven und Museen oder in Verlagen und verschiedenen Web-Anwendungen verwendet. Auf diese Weise existiert ein Netz von miteinander in Beziehung stehender Entitäten und Objekte.

Die GND wird kooperativ von der Deutschen Nationalbibliothek (DNB), allen Bibliotheksverbünden des deutschsprachigen Raums, der Zeitschriftendatenbank (ZDB) und zahlreichen weiteren Institutionen geführt und an der DNB gehalten. Das Datenset für „Coding da Vinci“ umfasst die gesamte GND mit ca. 10 Millionen Datensätzen; es können allerdings auch lediglich Teile des Datensets selektiert und verwendet werden.

Namensnennung
Gemeinsame Normdatei (GND)
Lizenz
CC0
unveränderte Koordinaten aus der Datenbank GeoNames in geografischen Normdaten unter CC-BY 3.0
Dateityp
RDF-XML MARC21-XML Turtle
Jahr
2015
Download GND
GND-RDF
GND-Turtle
GND-Marc
SRU
weiterführende Links
GND: http://www.dnb.de/gnd
Linked Data Service: http://www.dnb.de/lds
Datendienste: http://www.dnb.de/datendienst
Datenpräsentation

Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung

Alte Weltkarte

Ein Großteil der Werke stammt aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs. Einen besonderen Teil der Sammlung bilden digitalisierte Geschichtsatlanten aus dem 19. und vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Geschichtsatlanten stellen als systematisches Werk der Kartographie einen eigenen Typus dar, der zur Visualisierung historischer Ereignisse, Zustände und Entwicklungen dient.

Namensnennung
Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung
Lizenz
Metadaten: CC0
Bilder: Public Domain
Dateityp
JPEG METS/MODS-XML DDB-API
Jahr
2015
Links
Metadaten: Link zur DDB
Bilder: http://gei-digital.gei.de/viewer/browse/

Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Die "Wolfenbütteler Digitale Bibliothek" (WDB) enthält (Voll-)Digitalisate von mittlerweile über 800 vorwiegend mittelalterlichen Handschriften, von über 700 Inkunabeln (=Bücher, die vor 1500 gedruckt wurden) und über 20.000 Drucken von 1500 bis 1850.

Zu allen Digitalisaten gibt es Metadaten unterschiedlichen Umfangs, für die gedruckten Werke sind dies vor allem OPAC -Daten, für die Handschriften stehen teilweise ausführliche Beschreibungen zur Verfügung. Für zahlreiche Inkunabeln gibt es virtuelle Inhaltsverzeichnisse, sogenannte Strukturdaten, die "Besonderheiten" wie z .B. Überschriften, Abbildungen, handschriftliche Einträge usw. im Buch dokumentieren und verlinken. Für immer mehr Drucke vor allem Helmstedter Herkunft werden OCR-generierte Volltexte hinterlegt und mit den Digitalisaten verknüpft.

Die gesamte Organisation der Daten orientiert sich an den Materialgruppen und den Signaturen der Objekte in der Bibliothek. Aus einer Handschriftensignatur "1. Gud. lat." wird eine "normalisierte" Signatur "1-gud-lat", mit deren Hilfe alle Daten abgerufen werden können:

Bildanzeige: http://diglib.hab.de/mss/1-gud-lat/start.htm
Liste der Bilder: http://diglib.hab.de/mss/1-gud-lat/facsimile.xml
Beschreibung: http://diglib.hab.de/?db=mss&list=ms&id=1-gud-lat
Beschreibung als XML: http://diglib.hab.de/?db=mss&list=ms&id=1-gud-lat&mode=xml

Namensnennung
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Lizenz
CC-BY-SA 3.0
Details
Dateityp
JPEG TEI/METS/MODS-XML DDB-API
Jahr
2014
Links
API der DDB
http://oai.hab.de, http://diglib.hab.de/?db=mss

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Historisches Archiv

HTW Stoffmuster

Stoffmusterbücher aus dem Historischen Archiv der HTW

Das Historische Archiv der HTW Berlin bewahrt unter anderem rund 50 großformatige Stoffmusterbücher bzw. ­Mappen (mit einzelnen Tafeln, sog. Tafelkonvolute) aus der Zeit um 1830­-1930. Sie bilden den (vermutlich) kleineren Teil einer umfangreichen Lehr­- und Studiensammlung der ehemaligen Städtischen Höheren Webeschule (einer Vorgängereinrichtung der HTW). Der Großteil dieser Sammlung ist 1956 an das Kunstgewerbemuseum SMB­PK abgegeben worden. Der gesamte Bestand stellt eine vielschichtige Quelle für die Textilstadt Berlin dar und hat große Bedeutung für die kulturhistorische Textil­ und Modeforschung. Die Bücher liegen als Kollektionsmusterbücher, Konkurrenzmusterbücher oder Tafelkonvolute vor. Für Coding da Vinci haben wir einen Teil der Stoffmuster ausgewählt: Baumwolldruck, Webmuster, Borten. Sie sind wegen ihrer großen Vielfalt an Strukturen, Mustern und Farben formal und ästhetisch interessant. Unklar sind bislang die genaue Datierung, die Hersteller sowie mögliche Vorbilder für die Muster. Daher enthalten die Metadaten nur wenige Angaben, vor allem zur Kategorisierung der einzelnen Bücher und zu ihrem Zustand. Die einzelnen Datensätze lassen sich über die Inventarnummern mit den Mediendateien in der Wikimedia Commons verknüpfen.

  • Art der Mediendateien: 2D­-Scans der Stoffmuster
  • Georeferenzen: liegen bislang nicht vor.
  • Kontrolliertes Vokabular: keines

Namensnennung
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Historisches Archiv
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CC-BY-SA4.0
Dateityp
LIDO-XML JPEG
Jahr
2015
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Datenpräsentation

Internationales Theaterinstitut (ITI) Deutschland / Mime Centrum Berlin

Daten zu Videoaufzeichnungen von Tanz- und Theateraufführungen. Erfasst werden Informationen zur dokumentierten Aufführung (Zeit/Ort, Regisseur/Choreograf/Autor; Mitwirkende etc.) sowie zur Aufzeichnung selbst (Kamera, Format).

Die Mediathek für Tanz und Theater des Mime Centrum entstand Anfang der 90er Jahre aus der Videosammlung des Ostberliner Festivals „Woche des Gestischen Theaters“. Die Daten wurden seit 2006 erfasst. Hierzu wurde eine MySQL-Datenbank erstellt, die mit Ruby-on-Rails aufgesetzt wurde und über die Website www.mimecentrum.de erreichbar ist. Die Felder / Struktur der Metadaten wurden nach den praktischen Erfahrungen der Dokumentaristen und der Nutzer erstellt. Es werden keine kontrollierten Metadaten verwendet, auch Georeferenzen oder Referenzen auf GND existieren nicht. Das Mime Centrum Berlin (MCB) arbeitet als ständiges Projekt des ITI. Es wurde 1990 gegründet und fokussiert sich als Arbeits-, Informations- und Dokumentationszentrum auf den Ausbau einer öffentlichen Mediathek, auf die Pflege internationalen Austausches in Form von Workshops, Lectures und Diskussionen sowie auf die Dokumentation von ausgewählten Aufführungen mit dem thematischen Schwerpunkt zeitgenössischen Tanzes und Theaters. Die Sammlung der Mediathek beinhaltet unikale Videoproduktionen zu Künstlern, Kompanien, Festivals, Theaterschulen und Ausbildungszentren und bietet einen umfangreichen Fundus an Informationen und Kontakten zum Thema Tanz. Zu den bedeutenden Beständen des MBC gehören Stückaufzeichnungen zeitgenössischer Choreografen wie Jochen Roller, Thomas Lehmen, Xavier Le Roy, Christoph Winkler und Laurent Chetouane. Die Bestände der Mediathek umfassen knapp 7.000 audiovisuelle Materialien (darunter DVDs, VHS, DV Cam u.a.) mit einer Gesamtlänge von rund 180.000 Minuten. Der Bestand ist in einer MySQL-Datenbank mit rund 6300 Einträgen verzeichnet.

Das deutsche Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI) ist Teil des 1948 gegründeten weltumspannenden Netzwerks des Theaters, das unter dem Schirm der UNESCO dem wechselseitigen Austausch der Theaterschaffenden der Welt dient. Die deutsche Sektiondes ITI existiert seit 1955, seit 1957 ist die Bundesrepublik aktives Mitglied des internationalen Netzwerks. Heute sind rund 200 Künstler, Theaterfachleute und Institutionen aus allen Bereichen der Darstellenden Künste Mitglieder im Zentrum Bundesrepublik Deutschland des ITI e.V.. Das deutsche Zentrum initiiert Modellvorhaben, realisiert eigene Projekte, unterstützt auf kulturpolitischer Ebene den internationalen Austausch und berät Künstler, insbesondere zu Fragen der internationalen Zusammenarbeit. Zu den wichtigsten Projekten gehört das Festival Theater der Welt, „touring-artists.info“ (das Informationsportal für mobile Künstlerinnen und Künstler, Künstler-Symposien sowie das wissenschaftliche Balzan-Preis-Projekt von Prof. Manfred Brauneck „Die Rolle der Freien Theater im europäischen Theater der Gegenwart: strukturelle und ästhetische Veränderungen“."

Namensnennung
Internationales Theaterinstitut (ITI) Deutschland / Mime Centrum Berlin
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CC0
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CSV
Jahr
2015
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Datenbankübersicht
Datenpräsentation

Justus­-Liebig Universität Gießen

Frühe deutsch­- bzw. polnischsprachige Holocaust­ und Lagerliteratur (1933­ - 1949) ­annotierte und georeferenzierte Online­ Bibliographie

Bereits in der Frühphase des Nationalsozialismus ist eine Fülle an deutsch-­ und polnischsprachiger Holocaust-und Lagerliteratur entstanden – ein von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkter und von der Forschung bislang vernachlässigter Sachverhalt. Ein Großteil dieser historisch wichtigen Quellen, die als erste die Verbrechen des Holocaust und der Konzentrationslager aufgreifen, kann heute nur mit größtem Aufwand beschafft werden – wenn überhaupt. Die Erfassung und Katalogisierung dieser versprengten Literatur ist eines der Hauptziele des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund einer Million Euro geförderten Projekts "Frühe deutsch­- bzw. polnischsprachige Holocaust­ und Lagerliteratur (1933­ - 1949) ­annotierte und georeferenzierte Online­ Bibliographie zur Erforschung von Erinnerungsnarrativen", kurz: GeoBib. Das Projekt ist Anfang Juli am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) und an der Arbeitsstelle Holocaustliteratur der Justus­ Liebig-Universität Gießen (JLU) in Kooperation mit dem Herder­ Institut Marburg angelaufen.

Namensnennung
Justus­-Liebig Universität Gießen
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CC0
Dateityp
TEI-XML CSV
Jahr
2015
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Metadaten
Datenpräsentation

Jüdisches Museum Berlin

Druckgrafische Arbeiten von Hermann Struck (1876-1944), Druckgrafiken zu den Themenbereichen Erster Weltkrieg, Zionismus, Reisen, Porträts

Struck stand künstlerisch dem Impressionismus und der Berliner Secession nahe. Als Orthodoxer Jude engagierte er sich in der religiös-zionistischen Bewegung. Bedeutend ist seine druckgraphischen Arbeiten. seine Serien von Radierungen und Lithographien zeigen Landschaften (Schlesien, Palästina, Venedig, Amerika), Porträts (Juden, Kriegsgefangene, berühmte Persönlichkeiten) oder Eindrücke aus dem Baltikum während des Ersten Weltkrieges („Ober-Ost“).

Bereitgestellt werden Bilddateien von 516 Grafiken; über die Dateinamen kann eine Referenz zu den Metadaten hergestellt werden. Porträts bekannter Persönlichkeiten sind auf die GND verlinkt. Alle Daten sind mit Schlagworten aus dem hauseigenen Thesaurus zur deutsch-jüdischen Geschichte erschlossen; darüber können Bezüge zwischen den Blättern hergestellt werden (z.B. Thema „Erster Weltkrieg“, „Reise“, „Porträt“). Enge Bezüge zwischen Daten (Zugehörigkeit zu Graphikmappen) sind ausgewiesen. Die einzelnen Datensätze enthalten jeweils einen Link zur Präsentation des entsprechenden Datensatzes auf objekte.jmberlin.de.

Namensnennung
Jüdisches Museum Berlin;
für die Mediendateien: Hermann Struck / Jüdisches Museum Berlin
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CC-BY-SA
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CSV JPEG
Jahr
2015
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Bilder und Metadaten
Datenpräsentation

Landesarchiv Baden-Württemberg

Patentbeschreibung

Patentbeschreibungen und ­zeichnungen aus den Jahren 1840­ - 1877

Der Bestand umfasst eine Sammlung an Patenten aus der Frühzeit der Industrialisierung, die einen guten Einblick in Erfindungsreichtum und Problemstellungen des 19. Jh. im Raum Baden­-Württemberg bietet. Es handelt sich dabei um rund 3.500 Digitalisate. Die Patente wurden weitgehend mit Ortsnormdaten und der ehemaligen Schlagwortnormdatei (später GND) erschlossen. Zur Relevanz und Geschichte des Bestands bzw. auch zur Digitalisierung und Erschließung siehe ebenfalls den dazu publizierten Artikel: Norbert Hofmann und Gerald Maier: Patentakten im Netz: Erschließung und Online­ Präsentation des Bestandes E170a Württembergische Patentkommission der Zentralstelle für Gewerbe und Handel. In: Kulturgut aus Archiven, Bibliotheken und Museen im Internet. Neue Ansätze und Techniken (Werkhefte der Staatlichen Archivverwaltung Baden­-Württemberg). Stuttgart 2004.

Unter seiner Federführung entsteht außerdem das Archivportal-D als DFG-gefördertes Teilprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, das auf das API der DDB aufbaut.

Namensnennung
Landesarchiv Baden-Württemberg
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Metadaten:CC0
Bilder:CC-BY3.0
Dateityp
JPEG RDF-XML DDB-API
Jahr
2015
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DDB API
Metadaten
Datenpräsentation
Militärhistorische Bildsammlung

Das Landesarchiv Baden-Württemberg sorgt als landeskundliches Kompetenzzentrum dafür, die archivalische Überlieferung Baden-Württembergs als Teil des kulturellen Erbes und der Erinnerungskultur zu sichern, zu erhalten und jedem Interessierten zugänglich zu machen.

Militärhistorische Bildsammlung

Die Militärhistorische Bildsammlung umfasst vorwiegend vom Heeresarchiv Stuttgart gesammeltes Bildmaterial (Stiche, Zeichnungen, Drucke, Lithografien, Fotografien, etc.). Die Objekte behandeln das württembergische Königshaus, unterschiedliche militärische Persönlichkeiten, sowie die Militär- und Kriegsgeschichte Europas und Deutschlands vom Mittelalter bis zum Ersten Weltkrieg (mit einigen Nachträgen zum Ersten und Zweiten Weltkrieg). Dieser fast durchgängig digitalisierte Bildbestand bietet neben seiner hierarchischen Gliederung durch die Verwendung von Personennormdaten eine Vielzahl an Einstiegsmöglichkeiten. Exemplarisch soll er für über 6.000 unterschiedlich tief erschlossene Bestände des Landesarchivs stehen, von denen über 100 teilweise oder bereits vollständig digitalisiert wurden (so etwa eine Dokumentation der jüdischen Grabsteine in Baden-Württemberg) und über das API der DDB frei verfügbar sind.

Unter seiner Federführung entsteht außerdem das Archivportal-D als DFG-gefördertes Teilprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, das auf das API der DDB aufbaut.

Namensnennung
Landesarchiv Baden-Württemberg
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CC-BY
Details
Dateityp
JPEG RDF-XML DDB-API
Jahr
2014
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DDB API

Language Science Press

Language Science Press

Linguistische Beispielsätze aus vielen Sprachen

Eine detailierte Beschreibung findet sich hier

Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin

Das MPIWG hat ein Open-Access-Repositorium für Forschungsquellen in den Geisteswissenschaften ECHO–Cultural Heritage Online aufgebaut. Darin sind Quellen verschiedener Content-Provider aus aller Welt virtuell zu thematischen Gruppen und in Kollektionen zusammengeführt.

Es finden sich hochaufgelöste Bilder, Volltexttranskriptionen, Datenbanken mit Forschungsdaten und einige Multimedia-Daten. Für den Hackathon werden bibliografische Metadaten zur Rara-Sammlung des MPIWG (historischer Buchquellen vom 16.-19. Jahrhundert) und exemplarisch einige Metadaten zu Filmen aus der MPWG-Mediathek zur Verfügung gestellt.

URLs für "Videos" stehen in "/archive-path", z.B.:

<archive-path>http://einstein-virtuell.mpiwg-berlin.mpg.de/VEA/SC-1816523987_MOD355385129_SEQ-610673245_SL2060416494_de.html</archive-path>

Für "Book" setzt sich die URL aus der Serveradresse und der Pfadangabe unter "/archive-path" zusammen:

"http://echo.mpiwg-berlin.mpg.de/ECHOdocuView?url=" + "/archive-path", z.B.:
<archive-path>/mpiwg/online/permanent/archimedes_repository/large/monte_mecha_037_it_1581</archive-path>

Die URL ist dann wie folgt:

http://echo.mpiwg-berlin.mpg.de/ECHOdocuView?url=/mpiwg/online/permanent/archimedes_repository/large/monte_mecha_037_it_1581
Namensnennung
Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin
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CC-BY-SA
Dateityp
XML DDB-API
Jahr
2014
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API der DDB
Metadaten

Museum für Naturkunde Berlin

Papageien

Bilder von Belegexemplaren aus der Vogelsammlung

Die Vogelsammlung am Museum für Naturkunde ist divers, aber auch wissenschaftlich sehr wertvoll. Sie umfasst viele Objekte die bereits im 19. Jahrhundert auf fernen Forschungsreisen gesammelt worden sind. Dabei handelt es sich oftmals um Material, das zur Erstbeschreibung der jeweiligen Art herangezogen wurde (Typenmaterial).

Namensnennung
Museum für Naturkunde Berlin
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Metadaten:CC0 Bilder:CC-BY-SA
Dateityp
JPEG XML
Jahr
2015
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Metadaten
Bilder
Datenpräsentation
Raubfliegen

Bilder von Raubfliegen (Asilidae)

Die Raubfliegen gehören zur Familie der Zweiflügler (Diptera). Weltweit sind mehrere tausend Arten bekannt. Bei dem bereitgestellten Material handelt es sich um Bilder von Belegexemplaren sowie ihren Etiketten aus der Sammlung des Naturkunde Museums. Jedes Exemplar wurde aus verschiedenen Perspektiven abgelichtet.

Namensnennung
Museum für Naturkunde Berlin
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Metadaten:CC0 Bilder:CC-BY-SA
Dateityp
JPEG XML
Jahr
2015
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Metadaten
Bilder
Datenpräsentation
Sammlung Ehrenberg

Zeichnungen von Christian Gottfried Ehrenberg

Christian Gottfried Ehrenberg (1795 - 1876) war einer der berühmtesten und wichtigsten Wissenschaftler seiner Zeit und ein Freund von Alexander von Humboldt. Nach mehrjährigen Expeditionen widmete er sich der Forschung von mikroskopisch kleinen Organismen. Nach seinem Tod wurde seine vielfältige Sammlung im Museum für Naturkunde Berlin hinterlegt. Neben mehreren tausend Präparaten gehören auch wissenschaftliche Skizzen zum Sammlungsumfang. Weitere Informationen zur Sammlung unter http://www.naturkundemuseum-berlin.de/en/sammlungen/palaeontologie/mikropalaeontologie-ehrenberg-sammlung/.

Namensnennung
Museum für Naturkunde Berlin
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Metadaten:CC0 Bilder:CC-BY-SA
Dateityp
JPEG XML
Jahr
2015
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Metadaten
Bilder
Datenpräsentation
Schmetterlinge

Fotos von Sammlungsobjekten der Schmetterlingsfamilien Schwalbenschwänze und Weißlinge

Innerhalb des Projektes GloBIS (The Global Butterfly Information System) soll der Zugang zur Taxonomie von Schmetterlingen und zu relevanten wissenschaftlichen Ergebnissen ermöglicht werden. In einem ersten Schritt wurden die Schmetterlingsfamilien Schwalbenschwänze und Weißlinge behandelt und Belegexemplare aus wissenschaftlichen Sammlungen digitalisiert. Von den Objekten sind Bilder der Ober- und Unterseite sowie der zugehörigen Etiketten verfügbar. Weitere Informationen unter http://www.globis.insects-online.de/.

Namensnennung
Museum für Naturkunde Berlin
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Metadaten:CC0 Bilder:CC-BY-SA
Dateityp
JPEG XML
Jahr
2015
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Metadaten
Bilder
Datenpräsentation
Gesteine

Bilder von Mineralogischen Sammlungsobjekten

Mehr als 250 000 Proben umfasst die Mineraliensammlung des Museums für Naturkunde; ein Bruchteil ist in der Ausstellung auch den Besuchern zugänglich. Im Rahmen von Digitalisierungsinitiativen entstanden eine Vielzahl digitaler Abbilder von Museumsobjekten, die wir im Rahmen von Coding da Vinci bereitstellen.

Namensnennung
Museum für Naturkunde Berlin
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Metadaten:CC0 Bilder:CC-BY-SA
Dateityp
JPEG TIFF XML
Jahr
2015
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Metadaten
Bilder
Datenpräsentation
ZooSphere

Hochauflösende, sphärische Bildsequenzen von biologischen Sammlungsobjekten

Die sphärischen Bildsequenzen sind für die taxonomische Forschung und Wissensvermittlung sehr relevant. Da Zoo-Sphere ein aktuelles Forschungsprojekt ist, variieren die bereits verfügbaren Objekte und zugrundeliegenden Daten und Bilder in ihrer Qualität. Weitere Informationen unter http://www.zoosphere.net

Für die Nutzung der API sind folgende Methoden hilfreich:

  • Für eine Liste an Sequenzmetadaten

    http://www.zoosphere.net/api/v1/sequences?offset=<page>&count=<number of items>
  • Für ein einzelnes Objekt

    http://www.zoosphere.net/api/v1/sequence/<id>

Namensnennung
Museum für Naturkunde Berlin
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CC0
Dateityp
REST-API JPEG
Jahr
2015
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Bilder
Datenpräsentation
Sammlung Verhoeff

Mikroskopische Tausendfüßer Präparate von Karl­ Wilhelm Verhoeff

Karl­-Wilhelm Verhoeff war der bedeutendste deutsche Spezialist für Hundertfüßer, Tausendfüßer und Asseln und beschrieb mehrere tausend Arten. Einige Jahre war er unter anderem am Zoologischen Museum Berlin tätig. Sein wissenschaftliches Erbe umfasst viele mikroskopische Präparate, deren digitale Kopien auch für Coding da Vinci bereitstehen.

Namensnennung
Museum für Naturkunde Berlin
Lizenz
Metadaten:CC0 Bilder:CC-BY-SA
Dateityp
JPEG TIFF XML
Jahr
2015
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Metadaten
Bilder
Datenpräsentation
Insektenkasten

Insektenkästen

Für Coding da Vinci stellt das Museum für Naturkunde Berlin Gigapixel-Scans von Insektenkästen für die breite Öffentlichkeit und für die Forschungsgemeinschaft zur Verfügung. Diese Insektenkästen umfassen Schmetterlingen, Käfern, Bienen, Heuschrecken, Wanzen usw.. Es gibt eine Liste der Arten in jedem Insektenkasten, allerdings auch Kästen mit unbestimmten Material. Alle Insektenkästen liegen als krpano-Objekte (Flash oder HTML5) vor, wobei jedes krpano-Objekt sich aus ca. 1400 Einzelbildern (JPG) zusammensetzt und insgesamt eine Auflösung von ca. 18.400 x 14.800 Pixel hat sowie eine Dateigröße von 35 Mb umfasst. 50 dieser Bilder sind unter einer CC-BY 4.0-Lizenz verfügbar, eine Erweiterung der krpano-Objekte ist über eine API möglich.

Hintergrund: Insektenkastenportal mit mehr als 3.000 Insektenkästen (jeden Monat kommen ca. 500 weitere hinzu), Beispielsuche: Scarabaeidae.

Weitere Infos gibt es im Wiki
Namensnennung
Museum für Naturkunde Berlin
Lizenz
CC0
Dateityp
JPEG DDB-API
Jahr
2014
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API der DDB
Bilder und Metadaten

Tierstimmen

Auf tierstimmenarchiv.de wird eine große Zahl wissenschaftlich geprüfter, hochqualitativer Tierstimmen bereitgestellt. Ein großer Teil der geschnittenen Aufnahmen kann nicht unter einer offenen Lizenz zur Verfügung gestellt werden, jedoch existiert ein für Deutschland sehr interessanter Satz von ca. 300 Aufnahmen von Vögeln, Amphibien und Säugetieren, die unter CC BY-SA lizensiert und hier verfügbar sind.

1. Analyse und eventuelle Verbesserung des zur Zeit implementierten Web-basierten Zugriffs (login als "guest" mit Passwort "guest")

2. Nutzung der freien Tierstimmen, z.B. auch in einer Smartphone App.

3. Nutzung der Monitoringaufnahmen (erfordert login wie oben), d.h. an einem Ort sind mehrere Mikrofone installiert und es werden über Tage hinweg kontinuierlich Aufnahmen gemacht.

4. Markierung von Abschnitten (z.B. Anfang und Ende eines Vogelgesangs) -> automatisch oder mit Nutzerhilfe (Crowdsourcing)

5. Als Ansporn und maximales Ziel: automatische Arterkennung durch Vergleich von Abschnitten im Monitoring mit Referenzaufnahmen aus dem Tierstimmenarchiv

Namensnennung
Museum für Naturkunde Berlin
Lizenz
CC-BY-SA
Dateityp
MP3 DDB-API
Jahr
2014
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API der DDB
Sounds

Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum

Museumsdorf Cloppenburg

Blumenmoden, Zeitgeschmack und Weltbezug in der Zeit von 1700 bis 1900

Das Museumsdorf hat aus seinen Sammlungen – Keramik, Grafik, Kleidung, Möbel, Zinn - Objekte mit floralen Motiven aus der Zeit zwischen 1700 und 1900 ausgewählt. Diese Dekore stellen die markanten Pflanzen aufeinander folgender zeitgenössischer Garten- und Blumenmoden vor und verweisen zugleich damit auf den Niederschlag weltumspannenden Handelns und Entdeckens in der Ausgestaltung privater Lebensumgebungen.

Die Auswahl lädt zu einer zeitgeschichtlichen Weltreise ein: mit den Tulpen in die Türkei und in die Niederlande, mit den Nelken ans Mittelmeer, mit der Dahlie/Georgine und Alexander von Humboldt nach Mexiko, mit der Pelargonie nach Afrika ans Kap der Guten Hoffnung, mit der Amaryllis in die peruanischen Anden, mit den Rhododendren sowohl in die Rocky Mountains wie in den Himalaya usw. Gleichzeitig spiegelt sie die Aneignung dieser Blumenpracht in Gestalt von modischen Objekten und ihren Dekoren auf Gegenständen des privaten Alltags – vom Barock über Klassizismus und Biedermeier bis hin zur Gründerzeit

Namensnennung
Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum
Lizenz
Metadaten:CC0
Bilder:CC-BY-SA
Dateityp
CSV JPEG
Jahr
2015
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Metadaten
Bilder
Datenpräsentation

Regesta Imperii

Die Regesten (Inhaltsangaben) von Urkunden der Kaiser, Könige und einiger Päpste des Mittelalters (800 bis 1500). Ein Regest fasst den rechtlich relevanten Inhalt sowie die handelnden Personen einer Urkunde zusammen.

Die Regesta Imperii bieten mittelalterliche Herrscherurkunden in deutschsprachigen Zusammenfassungen. Die Gliederung der RI teilt das Mittelalter in dynastie- oder herrscherbezogene Abteilungen ein, beginnt mit Abteilung 1 im 8. Jahrhundert bei den Karolingern und endet mit Abteilung 14 im Jahre 1518 bei Maximilian I. Ein Regest gibt den Herrscher an, das Datum der Urkunde und den Ausstellungsort. Im Regestentext sind die rechtlich relevanten Inhalte und die handelnden Personen genannt. Anschließend gibt es je nach Abteilung noch zusätzliche Informationen zur Überlieferung der Urkunde und Kommentare.

Namensnennung
Regesta Imperii
Lizenz
CC-BY4.0
Dateityp
XML
Jahr
2015
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Metadaten
Bilder
Datenpräsentation

NS-Buchverbotsliste

Die „Liste der schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ enthält die von den Nationalsozialisten zwischen 1938 bis 1941 zusammengestellten Autoren und ihre Werke, die im Dritten Reich verboten wurden. Diese Liste wurde nur als vertrauliches Schriftstück an die Reichsschrifttumskammer sowie die Vorstände von Buchhandel und Bibliotheken weitergegeben. Hier wird die NS-Verbotsliste erstmals vollständig online zur Verfügung gestellt mit fast 6.000 Einträgen. Nun steht sie zur freien Verwendung und Verknüpfung bereit.

Namensnennung
BerlinOnline Stadtportal GmbH & Co KG
Lizenz
CC-BY
Dateityp
JSON
Jahr
2014
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Metadaten, Zusatzinformationen

Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Digitalisierte historische Zeitungen

Digitalisierte historische Zeitungen

Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz hat ein breites Spektrum von historisch bedeutsamen Zeitungen digitalisiert, die sie in ihrem Zeitungsinformationsystem ZEFYS präsentiert. Für Coding da Vinci stellt sie Digitalisate, Volltexte und Metadaten für fünf der wichtigsten deutschen Zeitungen aus der Zeit vor der Gründung des Deutschen Reichs bis in die ersten Jahre des Zweiten Weltkriegs zur Verfügung.

Die Datensets umfassen jeweils strukturelle Metadaten im METS-XML-Containerformat für jede Ausgabe, per OCR erzeugte Volltexte im ALTO-XML-Format mit Wortkoordinaten, binarisierte TIFFs als Grundlage der OCR und JPEG2000-Bilder für die Anzeige.

Berliner Tageblatt und Handelszeitung (BT)

Verleger: Rudolf Mosse, langjähriger Chefredakteur: Theodor Wolff, Digitalisierter Zeitraum: 1878,1(1.Jan.) - 1928,616(31.Dez.), Anzahl der digitalisierten Seiten: 496.286 S.

Das Berliner Tageblatt (BT) erschien von 1872 bis Januar 1939 und war neben der Vossischen Zeitung, deren Auflage von ca. 70.000 aber ungefähr nur ein Drittel des BT betrug, die wichtigste Zeitung des aufgeklärten Bürgertums. Die Position war liberal und anspruchsvoll, kulturell und wirtschaftlich aufgeschlossen. 1930 beschäftigte es 16 Auslandskorrespondenten. Neben Theodor Wolff, nach dem heute der bekannteste Journalistenpreis der Bundesrepublik benannt ist, gehörten zu den Mitarbeitern u.a. Alfred Kerr, W. Goldstein, Fritz Engel, Julius Meier-Graefe, Margret Boveri, sowie weitere heute noch bekannte Journalisten, Künstler und Wissenschaftler. Das BT enthält zahlreiche Beilagen, darunter die Satirische Zeitung Ulk. Es erschien auch zeitweise (von 1912 – 1930) mit einer Auslandsausgabe. Politisch stand das BT der Deutschen Demokratischen Partei nahe. Als Grundpfeiler der demokratischen Presse gelten in dieser Reihenfolge: Berliner Tageblatt, Frankfurter Zeitung und Vossische Zeitung. Die starke Bibliotheksbenutzung aus dem In- und Ausland, auch über den Leihverkehr, führte dazu, dass 1983 die Verfilmungsaktivitäten der SBB-PK mit dem BT begonnen wurden. Im Rahmen des Projektes DAHLIE wurde dieser Titel mit Unterstützung durch EU-Mittel aus dem regionalen Strukturfonds EFRE digitalisiert und steht im Zeitungsinformationssystem ZEFYS kostenfrei zur Verfügung unter
http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/27646518/

Berliner Börsen-Zeitung (BBZ)

Besitzer, Verleger, Chefredakteur: Killisch von Horn, Digitalisierter Zeitraum: 1857,167(1.Apr.)-52(31.Dez.); 1872,4(4.Jan.) - 1930,608(31.Dez.), Anzahl der digitalisierten Seiten: 632.087 S.

] Die Berliner Börsen-Zeitung erschien von 1855 bis 1945. Sie beschrieb sich als parteilos und national und war eine eher liberal-konservative Zeitung des gehobenen Bürgertums, wurde aber auch von den Großgrundbesitzern geschätzt. Sie war stark wirtschaftlich orientiert und hatte in einer ihrer zwei täglichen Ausgaben einen umfangreichen Börsenteil. Außerdem genießt sie eine hohe Wertschätzung wegen ihrer meist hervorragenden Musikkritiken, aber auch Theaterrezensionen. Auch Ausstellungen und Galerien wurden besprochen. Politisch fühlte sie sich immer im Dienste des Staates und seiner Grundfesten Wirtschaft, Handel und Kultur. Sie stand, wie auch die Scherl-Presse, der deutsch-nationalen Volkspartei nahe, ohne sich aber gebunden zu fühlen. Heinz-Dietrich Fischer zählt sie neben der Frankfurter Zeitung und der Deutschen Allgemeine Zeitung zu den führenden Blättern der Weimarer Republik. Besonders Musik- und Literaturwissenschaftler aus dem In- und Ausland benutzen sie sehr häufig zur Suche nach Veranstaltungen und deren Rezensionen. Auch die sehr umfangreichen Börsen- und Aktienkurs-Tabellen werden oft benötigt. Im Rahmen des Projektes DAHLIE wurde dieser Titel mit Unterstützung durch EFRE-Mittel digitalisiert und steht im Zeitungsinformationssystem ZEFYS kostenfrei zur Verfügung unter
http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/2436020X/

Deutsche Allgemeine Zeitung (DAZ, bis 10.11.1918: „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“)

Digitalisierter Zeitraum: 1878,275(20.Nov.) - 1918,574(9.Nov.) / 1918,577(12.Nov.) - 1931,86(20.Feb.), Anzahl der digitalisierten Seiten: NAZ: 132.936 S. + DAZ: 44.267 S. = Gesamt: 177.203 S.

Die Zeitung wurde 1861 als Norddeutsche Allgemeine Zeitung gegründet und war eine der anspruchsvollen Zeitungen mit konservativer, nationaler Tendenz. Sie selbst nannte sich überparteilich und national. Sie galt als Lieblingsblatt des Reichskanzlers Bismarck, der sie laut Walther Oschilewski auch aus dem Reptilienfonds unterstützte. Sie stand, besonders unter ihrem Besitzer H. Stinnes, der Deutschen Volkspartei nahe. Ab dem 12. November 1918 erscheint sie unter dem Namen Deutsche Allgemeine Zeitung (DAZ). 1930 verfügte sie über 20 Auslandskorrespondenten. Sie erschien zweimal täglich, ab 1922 auch mit einer Reichsausgabe. Man könnte sie als Kontrapunkt zu den beiden großen überregionalen liberalen Blättern Vossische Zeitung und Berliner Tageblatt ansehen. Sie hatte den Ehrgeiz, die „deutsche Times“ zu werden. Dazu reichte aber der geschäftliche Erfolg nicht aus. Trotz ihrer konservativ-nationalen Grundhaltung ließ sie sich nicht ohne Widerstand von den Nazis vereinnahmen. Ihr letzter Chefredakteur Karl Silex sorgte dafür, dass viele Journalisten, die das Berliner Tageblatt verlassen mussten, bei der DAZ unterkamen. Da die DAZ zwar nicht die meist gelesene, aber eine der viel zitierten Zeitungen war und als eine der wenigen seriösen in der rechten Presse galt, ist sie heute noch sehr gefragt, wenn es darum geht, den weit über Berlin bekannten liberalen Zeitungen Berliner Tageblatt und Vossische Zeitung eine adäquate Stimme entgegenzuhalten. Im Rahmen des Projektes DAHLIE wurde dieser Titel mit Unterstützung durch EFRE-Mittel digitalisiert und steht im Zeitungsinformationssystem ZEFYS kostenfrei zur Verfügung unter
NAZ:http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/28028685/
DAZ:http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/2807323X/

Berliner Volks-Zeitung (BVZ)

Digitalisierter Zeitraum: 1856,230(1.Okt.) - 1857,210(9.Sept.) / 1890 - 1904,302(30.Juni) / 1904,303(1.Juli) – 1930,615(31.Dez.), Anzahl der digitalisierten Seiten: 103.771 S.

Die 1849 als Urwähler-Zeitung und ab 1852 als Volks-Zeitung gegründete linksliberale Zeitung, die sich selbst in bester Tradition demokratisch nannte, erschien später im Mosse-Verlag. Sie war aber nicht parteipolitisch gebunden, obwohl das oft unterstellt wurde. Chefredakteur war lange Zeit Otto Nuschke – der spätere CDU-Vorsitzende in der DDR. Auch Carl von Ossietzky schrieb Beiträge für diese anspruchsvolle Zeitung des Berliner Pressespektrums. Das „Organ für jedermann aus dem Volke“, ab 1904 Berliner Volks-Zeitung, erschien bis September 1944. Oschilewski zählt sie zu den stärksten publizistischen Stützen der Weimarer Republik. Die Berliner Volks-Zeitung wird viel genutzt und hat große Bedeutung für die Forschung, besonders für die Kulturwissenschaften, da sie im Gegensatz zu den meisten linken Parteizeitungen über ein sehr gutes Feuilleton verfügt. Im Rahmen des Projektes DAHLIE wurde dieser Titel mit Unterstützung durch EFRE-Mittel digitalisiert und steht im Zeitungsinformationssystem ZEFYS kostenfrei zur Verfügung unter
V-Z:http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/24344771/
VZ:http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/27974534/
BVZ:http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/27971740/

Deutsches Nachrichtenbüro (DNB)

Digitalisierter Zeitraum: 1936,April - 1937,Okt.; 1937,Dez. - 1940,März; 1940,Mai., Anzahl der digitalisierten Seiten: 30.983 S.

Das Deutsche Nachrichtenbüro (abgekürzt DNB) war die offizielle, zentrale Presseagentur des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus (1993 – 1945). Das DNB entstand am 5. Dezember 1933 (offizielle Gründung am 11. Januar 1934) aus dem Zusammenschluss des Wolffschen Telegraphen Bureaus (WTB), das zur Continental Telegraphen Compagnie gehörte und der 1913 gegründeten Telegraphen-Union, den beiden größten Nachrichtenbüros in Deutschland in jener Zeit.. Das DNB hatte seinen Sitz in der Charlottenstraße 15b in Berlin SW 68. Unter der gleichen Adresse war auch der Patria Literarische Verlag registriert und beide Einrichtungen waren jeweils für bestimmte Dienstleistungen des DNB zuständig. Daneben wurden zahlreiche Zweigstellen des DNB im In- und Ausland betrieben. Äußerlich als unabhängiges, privatwirtschaftliches Unternehmen getarnt, befand es sich aber faktisch im Staatsbesitz und war direkt der Pressestelle der Reichsregierung unterstellt, die zur Abteilung IV des Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda gehörte. Die Vorstandsmitglieder des DNB wurden von Propagandaminister Joseph Goebbels ernannt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der größte Teil der vom DNB erstellten Meldungen nicht an die Presse versandt, sondern an bestimmte Personenkreise in Partei und Staat. Das DNB bestand bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, die letzte Zweigstelle in Hamburg stellte erst am 2. Mai 1945 den Betrieb ein. . Die Digitalisierung der Ausgaben des DNB fand mit Unterstützung durch die University of California (USA) statt, die Digitalisate stehen im Zeitungsinformationssystem ZEFYS kostenfrei zur Verfügung unter:
http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/27058621/

Wegen der großen Datenmenge - die fünf Zeitungsbestände summieren sich auf über 6 TB - kann für Coding da Vinci nur einen Bestand, die Berliner-Volkszeitung, zum Komplett-Download zur Verfügung gestellt werden. Alle Daten sind beim Auftaktwochenende von Coding da Vinci auf Festplatte verfügbar und können von interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern kopiert werden.

Namensnennung
Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Lizenz
CC0
Dateityp
ALTO-XML
METS-XML
TIFF
JPEG
Jahr
2015
Links
Metadaten und Bilder (6 TB)
Europeana Collections 1914-1918-Projekt

Europeana Collections 1914-1918-Projekt

Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz hat im Rahmen des Europeana Collections 1914-1918-Projekts etwa 7.000 Objekte aus der Zeit des Ersten Weltkriegs im Umfang von über 300.000 Seiten digitalisiert. Diese sind in den Digitalen Sammlungen der Staatsbibliothek weitgehend als Public Domain bereitgestellt. Für einen großen Anteil dieser Digitalisate liegen zudem Volltexte vor. Die zugehörigen Metadaten liegen als METS/MODS-Files vor.

Das breite Spektrum der ausgewählten Objekte dokumentiert umfassend die Lebenswirklichkeit der Zeit zwischen 1914 und 1918 an der Front wie in der Heimat. Digitalisiert wurden Kinder- und Schulbücher, Kriegskochbücher, Erbauungsschriften, persönliche Briefe und Kriegspostkarten, Tagebücher und Fotos ebenso wie Flugblätter und Pamphlete, Karten und Musikalien, Schützengrabenzeitungen, Unterhaltungsliteratur für Gefangene, überlebenspraktische Anleitungen für Frontsoldaten u.v.m.

Unter den Digitalisaten finden sich etwa Überlegungen „Weshalb die Deutschen im Auslande unbeliebt sind!" neben einer Sammlung hilfreicher Anleitungen für „Frauenfleiß in Kriegszeiten", eine Predigt vom Tag nach Kriegsausbruch, überschrieben mit dem Aufruf „Gottes Geist muss uns mobil machen!", neben einem handlichen Büchlein, das „Wissenswertes für jeden aktiven Soldaten, jeden Reservisten, Landwehrmann usw. im Kriegsfalle" zusammenfasst.

Namensnennung
Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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99% Public Domain
Details
Dateityp
TXT
JPEG
METS/MODS-XML
DDB-API
Jahr
2015
Links
Die Erst-Weltkriegsdigitalisate der SBB sind über die OAI-Schnittstelle der SBB ist über diesen Link aufrufbar: OAI-DC
API der DDB
METS (umfangreicherer Datensatz)

SLUB Dresden

1556 gegründet, umfasst die SLUB heute vielfältige Sammlungen. Als Landesbibliothek sammelt sie möglichst umfassend Medien aus und über Sachsen (Saxonica). Die Musiksammlung und die Kartensammlung haben einen besonderen Rang und werden ergänzt um weitere Sonder­materialien. Einen herausgehobenen Stellenwert besitzt die Deutsche Fotothek, eines der bedeutendsten Bildarchive in Deutschland. In den Digitalen Sammlungen sind bereits rund 90.000 Bände und 1,6 Millionen grafische Medien online verfügbar.

Für Coding da Vinci wurden einige Spitzenstücke aus der Digitalen Sammlungen und Fotografien zum Thema Reisefotografie der Deutschen Fotothek ausgewählt.

Venezuela. Junge mit einer Schildkröte an Bord eines Hochseepassagierdampfers, SLUB / Deutsche Fotothek / Oswald Lübeck

Reisefotografie - Oswald Lübeck & Franz Grasser

Die Auswahl enthält rund 8.400 Reisefotografien der Bordfotografen Oswald Lübeck und Franz Grasser aus dem Bestand der Deutschen Fotothek.

Zwischen 1910 und 1914 bereiste Lübeck die Weltmeere für die HAPAG. Der faszinierende, exotisch anmutende Bestand umfasst etwa 4.200 digitalisierte Glasplattennegative, Diapositive (zum Teil coloriert), Stereoaufnahmen, Autochrome (frühe Farbfotografien) und Original­abzüge. Sie zeigen die imposanten Inneneinrichtungen der Luxus­dampfer, spiegeln das Leben an Bord eines Kreuzfahrtschiffes und dokumentieren nebenbei auch Landschaften und Baudenkmäler der auf zahlreichen Weltreisen, Mittelamerika- und Nordlandfahrten bereisten Länder.

Zeugnisse einer nachkolonialen, aber nicht weniger imperialistisch geprägten Zeit sind die rund 4.200 Aufnahmen Franz Grassers (1911-1944), dessen Karriere als Bordfotograf mit Beginn des Zweiten Weltkriegs endete. Der Bestand umfasst neben zahlreichen Schwarzweiß-Negativen auch einen großen Fundus an Agfacolor-Dias mit im Einzelnen nicht datierten Aufnahmen von Schiffsreisen aus dem Zeitraum 1936 bis 1939.

Namensnennung
SLUB Dresden / Deutsche Fotothek / [Name des Fotografen]
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CC-BY-SA 4.0
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LIDO-XML JPEG
Jahr
2015
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Liste der Fotografien in der Deutschen Fotothek
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Der Austernesser, aus Konvolut Lithographien

Bibliotheca Gastronomica

Essen ist wieder Kult! Wer mehr zum Thema Esskultur und Gastronomie erfahren möchte, findet in der Bibliotheca Gastronomica eine interessante Sammlung mit mehr als 4.000 Handschriften, Büchern, Grafiken, Drucksachen und Korrespondenzen zum Thema vor.

Der Sammler Walter Putz aus Baden-Baden hat im Jahr 2005 seine umfangreiche Bibliotheca Gastronomica der SLUB Dresden als Schenkung übergeben. Walter Putz wurde 1924 in Schlesien geboren und hat 50 Jahre als Oberkellner in den besten Hotels Deutschlands gearbeitet. Seit 1952 sammelt er vor allem Literatur zur Kulturgeschichte der Gastronomie.

Von den etwa 3.800 Druckwerken hat die SLUB eine Auswahl von rund 430 Bänden digitalisiert.

SLUB Dresden - Maya-Handschrift - Codex Dresdensis

Maya-Handschrift - Codex Dresdensis

Die weltweit einzige öffentlich zugängliche Handschrift der Maya aus dem 13. Jahrhundert besteht aus 39 doppelseitig beschriebenen Blättern mit einer Gesamtlänge von 3,56 m. Ursprünglich war diese Handschrift als Leporello gefaltet. Der Codex enthält Ritual- und Weissagungs­kalender, Berechnungen über Sternkonstellationen, Mond- und Sonnen­finsternisse, Wetter- und Erntevoraussagen. Mit moderner Scantechnik und großer Sorgfalt wurde der im Zweiten Weltkrieg stark durch Feuchtigkeit beschädigte Codex Dresdensis in der SLUB digitalisiert und ins Netz gestellt. Das Original wird in der Schatzkammer der SLUB gezeigt.

Namensnennung
SLUB Dresden
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Public Domain
Dateityp
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Jahr
2015
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Datenpräsentation
SLUB Dresden - Reisetagebuch von Johann Andreas Silbermann

Johann Andreas Silbermann: Anmerckungen derer Auf meiner Sächsischen Reysse gesehenen Merckwürdigkeiten.

Von Ende Februar bis Ende Juni 1741 hielt Johann Andreas Silbermann, Sohn und Nachfolger des elsässischen Orgelbauers Andreas Silbermann und Neffe des Freiberger Orgelbauers Gottfried Silbermann, die auf einer Reise nach und durch Sachsen und Berlin erfahrenen Eindrücke und Begegnungen detailliert in seinem Tagebuch fest. Ergänzt werden die knapp 300 Seiten handschriftlicher Notizen und Zeichnungen durch eingefügte Zeitungsausschnitte, Stadtpläne und einen etwa 50-seitigen Anhang mit Kupferstichen von Zittau, Königstein und Berlin.

Inhaltlich gibt das Tagebuch einen lebendigen Eindruck der Gegebenheiten, auf die Silbermann während der Reise trifft, wieder. Für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem 18. Jahrhundert stellt das Tagebuch eine ebenso reichhaltige Quelle beispielsweise zur Kunst-, Kultur-, Musik- und Mentalitätsgeschichte der Zeit dar wie für allgemein interessierte Leser eine vergnügliche Lektüre.

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SLUB Dresden
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Digitalisate: Public Domain
Metadaten/GeoJSON: CC0
Transkription/Tweets/Blog-Posts: CC-BY-SA
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Jahr
2015
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Reiseroute (GeoJSON)
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Tweets @JASilbermann
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Blog-Posts
Datenpräsentation
SLUB Dresden - Paul Hector Mair: Fecht-, Ring- und Turnierbuch

Paul Hector Mair: Fecht-, Ring- und Turnierbuch

Der Augsburger Stadtschreiber, Stadtkassierer und Proviantmeister Paul Hector Mair (1517-1579) schuf zwischen 1543 und 1547 in Zusammenarbeit mit dem Maler Jörg Breu dem Jüngeren (nach 1510-1547) und zwei posierenden Fechtern ein aufwändiges illustriertes Fecht- und Turnierbuch, das in drei handschriftlichen, jeweils zweibändigen Versionen in der Bayerischen Staatsbibliothek München (Cod.icon. 393), in der Nationalbibliothek Wien (Cod. Vindob. 10825 und 10826) und in der SLUB Dresden (Mscr.Dresd.C.93/94) überliefert ist.

Für das ursprünglich in schwarzen Samt gebundene Dresdner Exemplar findet sich ein erster Nachweis im ältesten Katalog der Kurfüstlichen Bibliothek (1574). Das „ritterlich Lernbuch“, wie das Werk in der Vorrede bezeichnet wird, schildert in Wort und dichter Bildfolge Zweikämpfe im Ringen, mit Schwert, Stock, Hellebarde und Sichel, sowohl zu Fuß als auch zu Pferde.

Namensnennung
SLUB Dresden
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Public Domain
Dateityp
METS/MODS-XML JPEG
Jahr
2015
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Band 1:
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Band 2:
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SLUB Dresden - Dresdner Sachsenspiegel

Die Dresdner Bilderhandschrift des Sachsenspiegels

Die um die Mitte des 14. Jahrhunderts im Meißner Raum entstandene Pergamenthandschrift ist die umfangreichste und künstlerisch wertvollste der vier erhaltenen Bilderhandschriften des einflussreichsten deutschsprachigen mittelalterlichen Rechtsbuches von Eike von Repgow. 4000 Figuren in 924 Bildstreifen veranschaulichen den Text. Die 1945 schwer wassergeschädigte Handschrift wurde in den 1990er Jahren restauriert und neu gebunden.

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SLUB Dresden
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Public Domain
Dateityp
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Jahr
2015
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Datenpräsentation

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

Elbkarten

Historische Hamburg- und Elb-Karten 1588 – 1939

Die digitalisierten Hamburg-Karten bilden einen repräsentativen Querschnitt durch verschiedenste (Karten-)Bilder, die man sich über die Jahrhunderte von Hamburg, seinen Vorstädten und der Elblandschaft gemacht hat. Chronologisch beginnend mit den Darstellungen Matthias Merians (1588) und des Braun/Hogenberg’schen Städtebuchs (Ausgabe ca. 1590) zeigen rund 20 Karten der Sammlung aus dem 17. und 30 aus dem 18.Jahrhundert, oft detailreich illustriert, die eng begrenzte Stadtgestalt und die zerklüftete Vielfalt der Elbinseln dieser Zeit. Von den etwa 40 Stadtgrundrissen und Plänen des frühen 19. Jahrhunderts dokumentieren etliche die Katastrophe des Großen Brandes von 1842. Daran schließt sich eine Gruppe von ca. 100 Grundrissen und Bebauungsplänen nach dem Stadtbrand und aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts an, der Periode rasanten Stadt- und Hafenwachstums und des Ausgreifens ins Umland. Schließlich legen 40 Bebauungspläne aus den Jahren 1900-1914 Zeugnis ab von der radikalen, dynamischen Umgestaltung der werdenden Millionenstadt.

Die Metadaten enthalten in aller Regel Angaben zu Maßstab, Format und ggf. Farbigkeit der Karten und Pläne. Kontrolliertes Vokabular: über den Kataloglink als Erschließungselemente erreichbar."

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Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
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CC-BY4.0
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Jahr
2015
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Metadaten und Bilder
Datenpräsentation
Kupferstich

Manier, Mythos und Moral – Niederländische Druckgraphik um 1600

Mit dem von Prof. Iris Wenderholm an der Universität Hamburg durchgeführten Lehr- und Ausstellungsprojekt „Manier, Mythos und Moral“ wurde einer der wertvollsten und für Hamburger Sammlungen der Frühen Neuzeit aussagekräftigsten Teilbestände der Kupferstichsammlung wissenschaftlich erschlossen und digitalisiert. Mit „Manier“ ist der epochengebundene Stil des Manierismus gemeint, mit „Mythos“ wird auf die beliebten Motive aus der antiken Mythologie angespielt und mit „Moral“ werden die durch Bildinschriften zugewiesenen, meist moralischen Deutungen beschrieben. Der Wert der Stiche liegt ohne Zweifel in ihrer künstlerischen Qualität, bei einigen zusätzlich in ihrer Seltenheit. Zugleich spiegelt dieser Teilbestand den Schwerpunkt Hamburger Privatsammlungen wieder, die sich vornehmlich durch niederländische Kunstwerke auszeichneten. Die 161 digitalisierten Kupferstiche zeigen vor allem Allegorien, d.h. Symbole und Personifizierungen, z.B. für verschiedene Charaktere, die fünf Sinne, Tugenden und Sünden der Menschen oder auch für die vier Elemente, Planeten und Kontinente, in einem kunstsinnigen Zusammenspiel von Wort und Bild. Dabei lassen sich die Blätter insog. Denkräume clustern. Darstellungen zum Einfluss der Götter oder Sterne auf die Menschen gehören zu der für die Frühe Neuzeit zentralen Vorstellung einer gegenseitigen Bedingtheit von Mikrokosmos und Makrokosmos. Ordnungssysteme wie Jahres- und Tagzeiten, die Kontinente oder die hier immer wiederkehrende Zahl „vier“ sowie die Allegorisierung menschlicher Fähigkeiten und der Vergänglichkeit des Lebens gehören ebenfalls dazu. Interessant sind die unterschiedlichsten, mitunter sehr ideenreichen und doch ähnlichen Darstellungen der sieben Tugenden und Todsünden. Und schließlich sind da die mythologischen Szenen, die vor allem mit der Darstellung der Götterliebschaften das Wohl und Weh der Liebe visualisieren. Beinahe jedes Detail, und sei es noch so klein, jede Figur, jedes Objekt, jede Szene ist in diesen Stichen bedeutungsschwanger und damit beachtenswert. Deutungshilfe geben die Texte in den Kupferstichen, die alle übersetzt und publiziert wurden in: Manier, Mythos und Moral: niederländische Druckgraphik um 1600 aus den Beständender Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg / Iris Wenderholm (Hg.). Petersberg: Imhof,2014. (Publikationen der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky; 6). Die Publikation wird zur Verfügung gestellt. Die Metadaten enthalten in aller Regel Angaben zu den Künstlern, Titeln, Titelreihen, Format und Entstehungsdaten. Kontrolliertes Vokabular: über den Kataloglink als Erschließungselemente erreichbar.

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Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
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CC-BY4.0
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Jahr
2015
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Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Haus der Geschichter - Binder

Studentenrevolte 1967/68

Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland beteiligt sich am Hackathon „Coding da Vinci“ 2015 mit einem Auszug aus dem Fotobestand Ludwig Binders, der u.a. die Studentenrevolte in Berlin 1967/68 als Fotojournalist dokumentiert hat. Bei den zur Verfügung gestellten Bildern handelt es sich um Presseabzüge, die in dem Bestand überliefert sind, damit also um Material, das der Fotograf selbst für weitere Verwendungen in Betracht gezogen hat. Ludwig Binder ist einer der bekannten, aber bisher unerforschten Fotojournalisten der Bundesrepublik.

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Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
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CC-BY-SA3.0 DE
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Jahr
2015
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Bilder
Datenpräsentation

Stiftung Stadtmuseum Berlin

Stadtmuseum Zille

Naturwissenschaftliche Sammlung, Sammlungsbereich Geologie

Das Datenset besteht aus insgesamt 296 Sammlungsobjekten, die mit jeweils 15 Datenfeldern beschrieben werden und zu denen es in der Regel 1 bis 2 Fotos gibt. Die Sammlungsobjekte sind dabei Geschiebe, d.h. verschiedene Gesteinsmaterialien. Diese Gesteine haben in den Zeiträumen von vor 1 Mrd. Jahren bis vor 60 Mio. Jahren ihren Weg aus Skandinavien u.a. nach Berlin und Brandenburg gefunden. Bei Grabungsreisen durch die Kiesgruben und Seelandschaften Brandenburgs und auch in Berlin wurden diese Gesteine gesammelt, von den Museumsmitarbeitern bestimmt und werden nun verfügbar gemacht. Die Bestimmungsdaten zu den Objekten setzen sich aus 3 Bereichen zusammen: 1. Es finden sich die grundlegenden Informationen zum Objekt wie Titel, Maße und Datierung. 2. Es finden sich Titel und Geokoordinaten des Ursprungsortes des Gesteins, also z.B. den Aland­-Inseln vor Schweden sowie der Titel und die Geokoordinate des Fundortes in Berlin, also z.B. der Kiesgrube in Berlin-Spandau. 3. Es findet sich ein Erklärungstext, der das Gestein beschreibt und die Informationen gut lesbar zusammenfasst.

Die geologische Sammlung ist eine Schau­ und Lehrsammlung zur Darstellung der naturräumlichen Grundlagen von Berlin. Zahlreiche geologische Modelle, Gesteine und Fossilien bieten die Möglichkeit, die Entstehung der Landschaft, die Beschaffenheit des Berliner Untergrundes, die Herkunft und Zusammensetzung der Geschiebe sowie den Ursprung der Berliner Bausteine und Baustoffe darzustellen. Ergänzt werden diese Themenkomplexe mit Schauobjekten zur Erdgeschichte, Gesteinsbildung, Mineralogie, und Paläontologie. Ein Schwerpunkt der Sammlung liegt im Themenbereich „Eiszeit“. Geomorphologische Modelle und Karten, Knochen quartärer Großsäuger und eine umfangreiche Geschiebesammlung können zur Vermittlung der Landschaftsentwicklung vom Beginn der Eiszeiten bis zur heutigen Situation eingesetzt werden.

Namensnennung
Stadtmuseum Berlin
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Metadaten:CC0
Bilder:CC-BY
Dateityp
JPEG CSV
Jahr
2015
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Fachwörter
Bilder
Datenpräsentation
Stadtmuseum Zille

Berlinischer Schnauze - Heinrich Zille

Grundlage: In der Grafischen Sammlung des Stadtmuseums Berlin befindet sich einer der größten Bestände des Zeichners Heinrich Zille. Mit Ironie und Witz portraitierte er die Berliner Bevölkerung und warf somit einen augenzwinkernden, aber kritischen Blick auf die sozialen Verhältnisse in der Stadt. Häufig sind die Szenen in Zilles Zeichnungen begleitet von ungehobelten Dialogen der dargestellten Personen in typischer Berliner Schnauze.

Die Daten: Im Mittelpunkt des Projektes stehen Stadtansichten aus dem Bestand des Stadtmuseum Berlin. Die Grafiken und Gemälde zeigen Berlin, wie es im 18. und 19.Jahrhundert ausgesehen hat. Diese Abbildungen liegen als JPEGs mit 1200px lange Kante und 72dpi vor. Zusätzlich dazu liegen zu dem Objekt Metadaten im MuseumDat-XML Format vor. Diese Metadaten geben grundlegende Informationen zu den Museumsobjekt (Maße, Technik, Datierung, Künstler etc.) an.

Namensnennung
Stadtmuseum Berlin
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Public Domain
Credit Stadtmuseum Berlin
Dateityp
JPEG XML
Jahr
2014
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Metadaten Zille, Fotos Zille (ergänzende Bilder)
Stadtmuseum Schichten der Geschichte

Schichten der Geschichte

Grundlage: Die Sammlungen des Stadtmuseums Berlin geben in den Bereichen Grafik und Gemälde mehrere 100.000 Ansichten her, die das historische Berlin, bekannte und unbekannte Plätze, Straßen, Gebäude und Wahrzeichen der Stadt zeigen. Einige dieser Spuren der Vergangenheit sind heute in der Stadt noch zu erkennen und haben sich teilweise zu Touristenmagneten entwickelt. Andere Zeugen des historischen Berlins hingegen sind abgerissen, überbaut oder durch den Weltkrieg zerstört worden. Ob nun sichtbar oder unsichtbar, die historischen Orte in Berlin sind Anziehungspunkt für Touristen, Tagesbesucher und Berliner gleichermaßen – wie weinige Städte lädt das Zentrum Berlins dabei zu einem Spaziergang in der Vergangenheit der Stadt ein – durch verschiedene Stadtge-Schichte(n).

Die Daten: Im Mittelpunkt des Projektes stehen Stadtansichten aus dem Bestand des Stadtmuseum Berlin. Die Grafiken und Gemälde zeigen Berlin, wie es im 18. und 19.Jahrhundert ausgesehen hat. Diese Abbildungen liegen als JPEGs mit 1200px lange Kante und 72dpi vor. Zusätzlich dazu liegen zu dem Objekt Metadaten im MuseumDat-XML Format vor. Diese Metadaten geben grundlegende Informationen zu den Museumsobjekt (Maße, Technik, Datierung, Künstler etc.) sowie zu abgebildeten Stadtsituation (welche Gebäude sind zu sehen etc.).

Namensnennung
Stadtmuseum Berlin
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Public Domain
Credit: Stadtmuseum Berlin
Dateityp
XML
Jahr
2014
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Metadaten, Bilder

Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte, Essen

Grabsteine

Grabmale historischer jüdischer Friedhöfe

Das STI stellt für Coding da Vinci mehr als 26.000 Datensätze zu Grabmalen von rund 135 historischen jüdischen Friedhöfen zur Verfügung. Räumlich sind diese auf 12 Regionen verteilt, zeitlich werden 900 Jahre umspannt. Die Datensätze sind offen zugänglich über die epigraphische Datenbank epidat

Drei XML-Formate stehen für Coding da Vinci zur Verfügung:

A. RSS Ein RSS-Feed enthält Kurzinfos zu jedem historischen Friedhof: Name, Inschriftenzahl, Geokoordinaten, Projektdetails sowie ein Link, der zum Bestand führt. http://www.steinheim-institut.de/daten/rss.xml

B. KML In einer KML-Datei liegen datierte Grabmale sämtlicher Bestände jeweils mit Geokoordinaten und einem Link zur Volldokumentation vor: http://steinheim-institut.de/daten/epidat.kml Das KML-Format wird zur Zeit für die Visualisierung der epidat Daten im DARIAH-DE Geo-Browser verwendet. Siehe: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?info=e4d

C. EpiDoc – Epigraphic Documents in TEI XML Jeder einzelne epigraphische Datensatz der epigraphischen Datenbank wird auch im EpiDoc Format bereitgestellt. EpiDoc ist ein XML-Standard für epigraphische Daten.

Zusatzinformationen

Jeder Datensatz der epigraphischen Datenbank epidat hat eine eindeutige ID und kann per URL abgerufen werden. Die ID setzt sich aus bis zu drei Teilen – verbunden durch Bindestrich – zusammen: 1. Eine obligatorische dreistellige Bestands-ID („hha“), 2. eine obligatorische ein- bis vierstellige bestandsbezogene nummerische ID („3361“). 3. Fakultativ ist die Angabe zum Format: „teip5“ bzw „t“ für EpiDoc TEI XML für epigraphische Dokumente; „txt“ – für plain-text wenn an dieser Stelle keine Angabe gemacht ist, dann wird html ausgegeben.

Beispiel: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-3361-teip5

Zur Syntax siehe auch die Übersichtsseite „How to harvest epidat records“

Eine Einführung in historische jüdische Friedhöfe und Grabsteinepigraphik gibt Spurensuche – Jüdische Friedhöfe in Deutschland

Namensnennung
Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte – epigraphische Datenbank epidat
Lizenz
CC-BY 4.0
Dateityp
KML/RSS/EpiDoc-XML
Jahr
2014

TextGrid’s Digitale Bibliothek

Verne

Bei der Digitalen Bibliothek handelt es sich um eine umfangreiche Sammlung von Texten vom Anfang des Buchdrucks bis zu den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in digitaler Form. Insgesamt stehen 1267 Texte aus 10 Sachgebieten als Volltexte im Format XML nach den Standards der Text Encoding Initiative zur Verfügung. Metadaten können aus dem <teiHeader> und mittels einer OAI-PMH-Schnittstelle aus dem Repository extrahiert werden. Das Zusammenspiel von Text und homogener Encodierung ermöglicht vielfältige Analysen.

Mittels unserer OAI-PMH Schnittstelle können zunächst die Metadaten aus dem TextGrid Repository abegholt werden. Zum Beispiel: http://textgrid-esx2.gwdg.de/1.0/tgoaipmh/oai?verb=GetRecord&identifier=wr71.0&metadataPrefix=oai_dc In einem der Relations-Felder ist eine URL hinterlegt, welcher direkt zum TEI-Objekt. In diesem Fall also: http://textgrid-esx1.gwdg.de/1.0/aggregator/teicorpus/textgrid:wr71.0

Namensnennung
TextGrid
Lizenz
CC-BY 3.0
Details
Dateityp
XML
Jahr
2014
Förderhinweis
Die vorliegende Textsammlung wurde im Rahmen des Forschungsprojekts TextGrid (www.textgrid.de, Förderkennzeichen: 01UG1203A) mit Mitteln des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) erworben. Wir bitten im Falle der Nachnutzung des Datenbestandes diesen Förderhinweis den Daten beizulegen.

Universität Leipzig, Humboldt Lehrstuhl für Digital Humanities

Universität Leipzig, Digital Humanities

Texte klassischer Philologien

Unsere Sammlung besteht aus klassischen Texten verschiedener Sprachkulturen, wobei wir das traditionelle Verständnis des Begriffes "Klassische Philologie“ bewusst erweitern und neben einer umfangreichen Sammlung altgriechischer und lateinischer Texte auch zahlreiche arabische und deutsche Materialien sammeln. Wir verfolgen das Ziel unserer Sammlung anzureichern und das Gebiet der zu Verfügung stehenden Sprachen zu erweitern, was auch nicht nur fremdsprachige Ausgangstexte, sondern auch die Übersetzungen solcher Texte einschließt. Patrologie Latina, Digital Marmor Parium und Digital Hill sind einige unserer Projekte, die sich auf Digitalisierung und Herstellung neuer digitalen Editionen der klassischen Texte beziehen. Diese Open­ Access­-Sammlung ist für alle interessierten Forscher, Sprachlehrenden, Computerlinguisten usw. unter einer offenen Lizenz bereitgestellt. Mehr dazu unter: https://github.com/OpenGreekAndLatin

Namensnennung
Alexander von Humboldt Chair in Digital Humanities at the University of Leipzig
Lizenz
CC-BY-SA4.0
Dateityp
TEI-XML JPEG TIFF PDF
Jahr
2015
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Metadaten
Bilder
Datenpräsentation

Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar

UB Weimar

Bücher und Zeitschriften aus den Bereichen Kunst,Kunstausbildung, Kunstgewerbe, Architektur als Bilddigitalisate und teilweise im Volltext; vorrangig in deutscher Sprache; vor allem aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Circa 1.200 Buch- und Zeitschriftenbände wurden mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft von der Universitätsbibliothek Weimar zwischen 2009 und 2011 digitalisiert, erschlossen und verfügbar gemacht. Diese digitale Sammlung konzentriert sich auf Literaturbestände des Staatlichen Bauhauses Weimar und dessen Vorgängereinrichtungen und umfasst die Jahre 1860 bis 1930. Dieser historische Bestand dokumentiert und rekonstruiert, welche intellektuellen Einflüsse und künstlerischen Vorlagen die Künstlerausbildung in Deutschland in dieser Zeit bestimmt haben. Bei der Provenienzerschließung wurden die jeweiligen Besitzstempel der insgesamt acht Einrichtungen erfasst. Beispiele für solche Stempel sind die Signets der Künstler Karl Peter Röhl und Oskar Schlemmer. Die Sammlung zeichnet sich dadurch aus, dass zahlreiche Bände hochwertige Abbildungen enthalten (Ausstellungs- und Sammlungskataloge, Reproduktionen von anderen Kunstwerken). Zu den besonderen Highlights des Korpusʼ zählt das insgesamt 27 Bände umfassende Inventar der „Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens“, bearbeitet von Paul Lehfeldt (1848-1900, seit 1884 Konservator der Kunstdenkmäler Thüringens). Dieser beschäftigte sich ab 1888 hauptsächlich mit der Inventarisierung Thüringer Bau- und Kunstdenkmäler. Nach seinem Tod führte Georg Voss (seit 1899 Konservator der Kunstdenkmäler Thüringens) die Arbeiten am Inventar bis 1917 fort. Das Inventar ist eine wertvolle Quelle zur thüringischen Landes-, Kunst- und Kulturgeschichte. Einige dokumentierte Kulturdenkmäler wurden während der Weltkriege oder der Nachkriegszeit zerstört, Ensembles und Ausstattungen verändert. Das Inventar ist nach damaligen Amtsgerichtsbezirken aufgeteilt. Ein „Verzeichnis der Amtsgerichtsbezirke“ und ein Register der Ortschaften stehen als Hilfsmittel zur Verfügung. Für einen großen Anteil dieser Digitalisate liegen zudem Volltexte vor, die über ein automatisches OCR-Verfahren erzeugt wurden. Die zugehörigen Metadaten liegen als METS/MODS-Files vor.

Namensnennung
Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
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CC0
Dateityp
XML
Jahr
2015
Links
Metadaten
Bilder
Metadaten Lehfeldt Datensatz
Volltexte Lehfeldt Datensatz
Datenpräsentation

Universitätsbibliothek Leipzig

Potraitindex

Digitaler Portraitindex der Universitätsbibliothek Leipzig

Die UB Leipzig verwaltet in ihrer Porträtstichsammlung knapp 15.000 Porträts. Zum Grundstock der Sammlung gehören ca. 11.000 Porträts von Adeligen, Geistlichen, Gelehrten und Künstlern meist aus dem deutschen Sprachgebiet. Den zeitlichen Schwerpunkt bilden dabei das 17. und 18. Jh. Im Rahmen eines von der DFG geförderten Projektes wurden alle Porträtstiche in dem vom Bildarchiv Foto Marburg geleiteten Projekt Digitaler Portraitindex digitalisiert und erschlossen. Die Metadaten besitzen auf verschiedenen Ebenen Verknüpfungen mit der GND, was es ermöglicht, sie in Beziehung zu bibliographischen Daten und via DBpedia mit zahlreichen weiteren Linked Data Pools zu setzen. Die Digitalisate wurden zudem nahezu vollständig auf die Website Flickr geladen.

Zum Portraitstichindex der Universitätsbibliothek Leipzig ist ein Artikel von Prof. Dr. Thomas Fuchs im BIS Magazin erschienen.

Namensnennung
Universitätsbibliothek Leipzig
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Metadaten:CC0
Bilder:Public Domain
Dateityp
JPEG TIFF XML CSV LIDO-XML
Jahr
2015
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Metadaten
Bilder
Datenpräsentation

veikkos-­archiv

Bilder von historischen Siegelmarken aus der Zeit von ca. 1850­-1945

Die Anzahl der 43.000 Siegelmarken ist vermutlich die größte Aufstellung historischer Siegelmarken aus der Zeit von 1850­-1945. Erstmalig besteht die Möglichkeit einen Gesamtkatalog dieser Marken zu erstellen und die vielen Fragen rund um die Thematik der Siegelmarken durch die Gemeinschaft zu lösen.

Namensnennung
veikkos­archiv
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Public Domain
Dateityp
JPEG
Jahr
2015
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Bilder und Metadaten

Verwaltungsinformationszentrum des Bezirksamtes Charlottenburg­ - Wilmersdorf von Berlin

Bürgerverxeichnis Charlottenburg

Handschriften aus der Königlichen Magistratsbibliothek zu Charlottenburg im Verwaltungsinformationszentrum des Bezirksamtes Charlottenburg­-Wilmersdorf

Zu Handschrift 1

Charlottenburg wurde als Lietzenburg mit dem Bau des Schlosses 1695 gegründet. Als die Königin Sophie-Charlotte 1705 starb, verlieh der König Friedrich I. von Preußen dem Dorf das Stadtrecht und benannte es in Charlottenburg um.

Das vorliegende Einwohnerverzeichnis wurde 1711 begonnen und bis 1790 weitergeführt. Dort sind alle mit den Bürgerrechten ausgestatteten Einwohner Charlottenburgs mit Vornamen und Berufen aufgelistet. So finden sich Schlosser, Ackersmänner, Tagelöhner, Chirurgen und vieles mehr. Es gibt jeweils zwei Rubriken: Eigentümer und Mieter. Zudem gibt es zu manchen Jahren kleine Einleitungen. Später wird auch das Alter und der Herkunftsort der Einwohner vermerkt. Die Handschrift bildet somit die soziale Zusammensetzung der jungen Stadt ab.

Zu Handschriften 2-5: Dressel, Johann Christian Gottfried

Johann Christian Gottfried Dressel wurde am 22.9.1751 in Crossen an der Oder geboren und starb am 16.10.1824 in Charlottenburg. 1771 begann er ein Theologiestudium in Wittenberg, das er ein Jahr später in Halle fortsetzte und 1773 abschloss. Nach seinem Studium war Dressel ein Jahr lang Konrektor in Werder, ehe er eine Stelle als Rektor in Biesental bekam. 1778 übernahm er das Pfarramt in der Stadt Charlottenburg. Zu diesem Zeitpunkt war Charlottenburg ein ländliches Städtchen, in dem die Bewohner hauptsächlich Ackerbau und Viehzucht trieben. Die Kirchengemeinde war in einem genauso kläglichen Zustand wie die Schulen, die damals der Kirche unterstanden. Auch die Armut war groß. Dressel setzte sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen in seiner Gemeinde ein und reformierte das Schulwesen in Charlottenburg. Auf seine Initiative hin wurden das erste Schulhaus Charlottenburgs in der Gierkezeile gebaut und 1802 ein Armenkrankenhaus. Neben seinen Tagebüchern verfasste Dressel zwei Chroniken, die ihn berühmt machen sollten: die sogenannte Pfarrchronik, die im Besitz der Luisenkirche ist, und die sogenannte Dressel-Chronik, die im Besitz des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf ist. Beide Chroniken berichten über die Geschichte der Stadt Charlottenburg und sind in ihrer Art einzigartig.

Zudem hat Dressel sechs Tagebücher geschrieben. Die ersten beiden Bände befinden sich in der Königlichen Magistratsbibliothek im Verwaltungsinformationszentrum des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin. Der erste Band berichtet über Dressels Kindheit, Jugend und Studium. Der zweite behandelt die Zeit bis zu seinem Amtsantritt in Charlottenburg. Die vier anderen Bände sind derzeit verschollen.

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Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Grossstadtgeschichten

Zeugnisse und Geschichten von Berlinerinnen und Berlinern

Seit Februar 2015 ist die Plattform „Berliner Großstadtgeschichten“ online, auf der gegenwärtig (24.3.2015) 18 Nutzergeschichten und 139 Medienobjekte veröffentlicht sind, die über 47 verschiedene Berliner Orte mit ihren Georeferenzen verknüpft sind – jeweils mit offenen Lizenzen (mindestens CC-BY-SA). Gesammelt wurden die Nutzergeschichten an zwei „Collection Days“ (siehe www.zlb.de/grossstadtgeschichten), ergänzt wurden sie mit Inhalten von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, vom Landesarchiv Berlin, vom Bundesarchiv, Wikimedia Commons und anderen. Ausgewählte Inhalte werden auf der Plattform in „Virtuellen Ausstellungen“ und „Touren“ im Kontext und mit weiteren Informationen versehen auf der Plattform präsentiert. Für die Personendaten (Urheberschaft und weitere Beitragende) wurden – falls vorhanden – die Normdaten-Datensatznummern der GND vermerkt. Die Daten sind über eine Programmierschnittstelle (API) der verwendeten Open-Source-Software Omeka (http://omeka.org) als JSON-Daten zugänglich. Die Dokumentation zur API ist hier zu finden: http://www.zlb.de/grossstadtgeschichten

Beispielhaft sind hier die Kern-Metadatenfelder für Medienobjekte aufgeführt, in der Dokumentation sind weiterführende Informationen enthalten:

  • Titel | Bsp.: Blick in die Dennewitzstraße an der Einmündung in die Bülowstraße
  • Urheber | Waldemar Titzenthaler
  • Urheber GND | 119164329
  • Datierung | 1905
  • Date-ISO-8601 | 1905-01-01
  • Periode | Jahrhundertwende (1890-1914) (Auswahlliste)
  • Kurztext | Blick in die Dennewitzstraße an der Einmündung in die Bülowstraße (vorn). Hausdurchfahrt der Hochbahnlinie in Richtung
  • Gleisdreieck. Die Gebäude wurden im November 1943 bei einem Luftangriff zerstört. Scan aus dem Buch: Antonia Meiners (Ed.), Berlin.
  • Photographien 1880-1930, Berlin 2002, S. 95.
  • Nutzungsinformationen | Public Domain (Auswahlliste)
  • Datenanbieter | Wikimedia Commons
  • Quelle | http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dennewitzstra%C3%9Fe_Berlin_1905.jpg
  • Thema | Berliner Straßenansichten
  • Ort:ID (linked_locations_to_object .id) | 333
  • Ort:URL (linked_locations_to_object .url) | http://grossstadtgeschichten-berlin.de/api/items/333
  • Ort:Titel (linked_locations_to_object .title) | Dennewitzstraße / Ecke Bülowstraße
  • → nach API-Anfrage http://grossstadtgeschichten-berlin.de/api/items/333 Postleitzahl: 10783; Bezirk: Tempelhof-Schöneberg; geolocations.url: http://grossstadtgeschichten-berlin.de/api/geolocations/34
  • → nach API-Anfrage: http://grossstadtgeschichten-berlin.de/api/geolocations/34:
  • ""latitude"": 52.496928543872; ""longitude"": 13.365919589996,; „zoom_level"": 15; etc.
  • Mediendateien (files.url) | http://grossstadtgeschichten-berlin.de/api/files?item=332
  • → nach API-Anfrage http://grossstadtgeschichten-berlin.de/api/files?item=332: LINK zur Mediendatei (file.urls.(original|fullsize|thumbnail|square_thumbnail)), z.B.: http://grossstadtgeschichten-berlin.de/files/original/8066d2192297d580c1b5f749a07451b1.jpg"
Namensnennung
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
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Medienobjekte und Orte CC0
Geschichten CC-BY-SA
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JSON OMEKA-API
Jahr
2015
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Datenpräsentation
Adressbucheinträge des Jüdischen Adressbuchs von Groß-Berlin von 1931

Adressbucheinträge des Jüdischen Adressbuchs von Groß-Berlin von 1931

72,231 aufbereitete Adressbucheinträge des Jüdischen Adressbuchs von Groß-Berlin von 1931, mit Informationen zu Familienname, Vorname, Beruf, Straße, Bezirk und Informationen zu Untermiete u.ä. Für diese im Rahmen des Projekts www.stolperstadt.org von Rod Miller erstellten Daten ergeben sich vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, von einer attraktiven webbasierten Rechercheoberfläche bis hin zur Anreicherung mit Geo- und Normdaten.

Namensnennung
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
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CSV DDB-API
Jahr
2014
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API der DDB
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Berliner Adressbuchdaten (1799-1943)

Berliner Adressbuchdaten (1799-1943)

Eine Datenauswahl der Berliner Adressbücher: reichhaltige Struktur- und Metadaten der Adressbücher sowie die mit maschineller OCR erkannten Volltexte dienen als Grundlage für die Verbesserung der Zugänglichkeit dieser Ressource.

Namensnennung
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
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CC-BY-SA
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XML DDB-API
Jahr
2014
Daten des NS-Raubgut-Projekts der ZLB

Daten des NS-Raubgut-Projekts der ZLB

Das NS-Raubgut-Projekt der ZLB recherchiert nach Büchern, die ihren rechtmäßigen Eigentümern während der NS-Herrschaft zwischen 1933 und 1945 entzogen wurden, und versucht deren Herkunft zum ermitteln, um diese an die Eigentümer oder deren Erben zurückzugeben.

Die Datensätze enthalten Informationen zu den als Raubgut erkannten Büchern, d.h. neben den bibliographischen Informationen und Fotografien Informationen zu den ermittelten Besitzern und den Wegen der Bücher, d.h. den Stationen, über die diese von den rechtmäßigen Eigentümern - oftmals über NS-Behörden und Bergungsstellen - in die ZLB gelangt sind. Mit den Daten sollen beispielhaft die Wege von NS-Raubgut sichtbar gemacht werden, das in die Bestände deutscher Bibliotheken gelangt ist.

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Zentral- und Landesbibliothek Berlin
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CC-BY-SA
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CSV DDB-API
Jahr
2014
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